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- 05. April 2006 1 Min.
London (queer.de) - Ein HIV-positiver Barebacker ist im Isleworth Crown Court in West-London verurteilt worden, weil er seinen Partnern nichts über seine Infektion erzählt hatte. Das Strafmaß wird noch festgelegt, der 47-Jährige muss aber wegen schwerer Körperverletzung mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann seinen 37-jährigen Partner wiederholt über seinen HIV-Status angelogen hatte. Außerdem hatte er mit mehreren anderen Männern ungeschützten Sex. Sein Partner ist nun auch HIV-positiv. Der ermittelnde Beamte bezeichnete gegenüber der Boulevardzeitung "Mirror" den Angeklagten als "gefühllosen Menschen".Die britische Aids-Hilfe, der National Aids Trust, kritisiert die Verurteilung: "Wir sind gegen derartige Anklagen", so ein Sprecher gegenüber dem Portal "gay.com". Derlei Gerichtsverfahren würden HIV kriminalisieren und Männer davon abhalten, sich testen zu lassen, argumentiert der National Aids Trust. (dk)















Jeder der Barebacking betreibt, weiß zwar von der Gefahr, aber wenn man sich in einer Partnerschaft befindet und dann ohne Gummi rummacht, kann man sich der Gefahr ja nun nicht unbedingt bewusst sein.
Besonders schlimm ist ja, dass dieser Typ offensichtlich wissentlich seinen Partner angelogen hat.
Solche Verurteilungen sind vollkommen richtig, da es sich wirklich um schwere Körperverletzung handelt.
Das Schwein wird im Knast bestimmt viel Spaß haben.