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Polizeibericht

Berlin: Mann aus Gruppe heraus homophob beleidigt und bedroht

Der 35-Jährige war mit seinem Partner unterwegs, als sich die Unbekannten in ihre Diskussion einmischten.


Symbolbild: Die Berliner Polizei macht mutmaßliche queer­feindliche Vorfälle gezielt publik (Bild: René Mentschke / flickr)

  • 16. Juni 2023, 09:02h - 2 Min.

Vor den Augen und Ohren mehrerer Passant*­innen soll ein Mann am Donnerstagabend in Berlin durch einen bislang Unbekannten homophob beleidigt und bedroht worden sein. Das meldet die Berliner Polizei am Freitag.

Nach Angaben des 35-Jährigen soll er gegen 20.40 Uhr in Gesundbrunnen auf dem Gehweg der Badstraße Ecke Grüntaler Straße gemeinsam mit seinem 28 Jahre alten Freund unterwegs gewesen sein und dabei mit ihm eine lautstarke Diskussion geführt haben, in die sich plötzlich drei Jugendliche eingemischt hätten.

Zu dem Trio soll sich im weiteren Verlauf der ältere Bruder eines der Jugendlichen gesellt haben, der den 35-Jährigen mehrfach homophob beleidigt und zudem bedroht haben soll. Als der angegriffene Mann die Polizei alarmierte, hätten sich das jugendliche Trio und der Tatverdächtige in Richtung Gesundbrunnen entfernt.

Die weiteren Ermittlungen zu den angezeigten Straftaten wurden von einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen. Weitere Angaben zur Identität der Beteiligten machte die Polizei – wie in Erstmeldungen üblich – nicht.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. Die Behörden machen mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik und melden diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Diese Woche wurde bereits ein queerfeindlicher und antisemitischer Angriff aus Mitte vermeldet (queer.de berichtete). (cw/pm)

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