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Gala in Wien

Österreichischer Filmpreis: "Eismayer" vierfach ausgezeichnet

Das Drama über eine Männer-Beziehung im österreichischen Heer holte Preise für seine Hauptdarsteller, das Drehbuch und die Musik ab.


Gerhard Liebmann (l.) und Luka Dimic wurden beide für diese Rollen in "Eismayer" ausgezeichnet (Bild: Salzgeber)

  • 16. Juni 2023, 12:41h 1 2 Min.

Beim 13. Österreichischen Filmpreis konnte am Donnerstag das Spielfilmdebüt des Regisseurs David Wagner, "Eismayer", gleich vier Auszeichnungen holen. Gerhard Liebmann erhielt den Preis für die Beste männliche Hauptrolle, Luka Dimic für die Beste männliche Nebenrolle, David Wagner für das Beste Drehbuch und Eva Klampfer für die Beste Musik.

In dem im Juni in deutschen Kinos gestarteten Drama, das auf einer wahren Geschichte basiert, verliebt sich ein junger, selbstbewusster Rekrut des österreichischen Bundesheers in seinen sadistischen Ausbilder. Der Film ist in der nächsten Woche auch im Rahmen der CSD-Wochen in CinemaxX-Kinos zu sehen (queer.de berichtete) sowie derzeit in 25 Kinos.

Eine Besprechung zum Film findet sich hier, am 1. Juni veröffentlichten wir auch ein Zoom-Interview mit Hauptdarsteller Liebmann. Er spielt den Vizeleutnant Charles Eismayer, den harten Ausbilder beim österreichischen Bundesheer. Seine Liebe zu Männern lebt er im Verborgenen aus, auch seine Frau Christina und sein Sohn dürfen nichts davon wissen. Eines Tages wird ihm der Rekrut Mario Falak zugeteilt, der offen schwul lebt und Eismayers Autorität die Stirn bietet. Nach und nach kommen sich die Männer näher.

"Eismayer" war auch als bester Spielfilm nominiert worden, musste sich bei der Verleihung im Wiener Globe allerdings "Vera" von Tizza Covi und Rainer Frimmel geschlagen geben. Der semidokumentarische Film gewann auch in den Kategorien Beste Regie und Bester Schnitt.

Vier Preise gingen zugleich an das Sisi-Historiendrama "Corsage": An Vicky Krieps als Beste weibliche Hauptrolle sowie für Beste Kamera, Bestes Kostümbild und Bestes Maskenbild. Die Webseite der Akademie des Österreichischen Films benennt die restlichen Preise. (cw)

-w-

#1 Wilfried EngelbertAnonym
  • 17.06.2023, 15:18h
  • Der Film scheint mir sehr realistisch zu sein und ich finde ihn gut. Leider wird in vielen Szenen "österreichisch" gesprochen und ich konnte nur raten, was gemeint war.
    Vielleicht sollte der Film mit Untertitel gezeigt werden, mindestens in einigen wichtigen Szenen.
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