Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?45977

Polizeibericht

Berlin-Kreuzberg: 25-Jähriger beleidigt, geschubst und geschlagen

Erneut homofeindliche Gewalt in der Hauptstadt: In der Yorckstraße beschimpften und attackierten drei Jugendliche in der Nacht zum Samstag einen jungen Mann. Die Angreifer konnten unerkannt flüchten. Der Staatsschutz ermittelt.


Der Angriff ereignete sich am Samstag gegen 1.30 Uhr in der Yorckstraße (Bild: Ingolf / flickr)

  • 18. Juni 2023, 02:26h 3 2 Min.

Ein Mann soll in Berlin-Kreuzberg von drei unbekannten Jugendlichen homophob beleidigt und attackiert worden sein. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes (LKA) hat die Ermittlungen übernommen, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Nachdem der 25-Jährige die Jugendlichen in der Nacht zum Samstag gegen 1.30 Uhr an einem Kiosk in der Yorckstraße auf die Beleidigung angesprochen habe, sei er nach eigenen Angaben von ihnen geschubst und mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen worden sein. Die mutmaßlichen Täter hätten daraufhin die Flucht ergriffen. Der 25-Jährige klagte über Schmerzen im Gesicht, lehnte laut Angaben der Polizei eine ärztliche Behandlung allerdings ab.

Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt, wenn der Verdacht besteht, dass Taten von Extremist*­innen verübt wurden beziehungsweise ein politisches Motiv dahintersteht. Weitere Angaben zur Identität der Beteiligten machte die Polizei – wie in Erstmeldungen üblich – nicht.

Erst am Donnerstagabend war am Berliner Gesundbrunnen ein Mann aus einer Gruppe heraus homofeindlich beleidigt und bedroht worden (queer.de berichtete). Am Dienstag kam es zu einem queerfeindlichen und antisemitischen Angriff in der Rheinhardtstraße in Berlin-Mitte (queer.de berichtete).

Berliner Polizei für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (cw/pm)

-w-

#1 IssaAnonym
  • 18.06.2023, 14:18h
  • Ich lese hier ständig "der Staatsschutz ermittelt". Ich wäre mehr als froh, wenn ich hier auch bald mal lesen könnte, dass der Staatsschutz nicht nur ermittelt hat, sondern auch etwas über die Ergebnisse dieser Ermittlungen.
  • Direktlink »
#2 LothiAnonym
  • 18.06.2023, 16:11h
  • Antwort auf #1 von Issa
  • Ich bitte zu bedenken oftmals fehlen Zeugen des Tatvorgangs. Eine Anzeige alleine hilft nur sehr selten ist aber dennoch besonders wichtig für die weitere Strafermittlung.
  • Direktlink »
#3 clogfanAnonym
  • 18.06.2023, 22:46h
  • Antwort auf #1 von Issa
  • Ich frage mich immer

    wann haben sie endlich mal wen erwischt, dachte Bahnhöfe haben Videoüberwachung in Berlin

    und eher wen es kein Paar war, wo man es sehen kann,woher wussten die Halbstarken das die Person Queer wahr?
  • Direktlink »