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Polizeibericht

Schwules Paar im Zug angegriffen – Tatverdächtige festgenommen

Zwei Männer beschimpften ein schwules Paar im Regionalexpress RE4 zwischen Düsseldorf-Hauptbahnhof und Bilk massiv homofeindlich. Als der eine Partner zur Toilette ging, verprügelten sie den zweiten und entwendeten seine Uhr.


Symbolbild: Ein Regionalexpress fährt in einen Bahnhof ein (Bild: Tobias F. Wolf / flickr)

Einsatzkräfte der Bundespolizei informierten die Düsseldorfer Polizei Samstagnacht über einen Vorfall im Regionalexpress RE4 in Richtung Aachen, bei dem ein schwules Paar massiv von einem Täterduo homofeindlich beleidigt und körperlich attackiert wurde.

Den ersten Ermittlungen zufolge befand sich der Zug zwischen dem Hauptbahnhof und der Haltestelle Bilk in Richtung Aachen. Die beiden Männer, ein 17-jähriger Jugendlicher mit syrischer Staatsbürgerschaft und ein 28-jähriger Erwachsener mit afghanischer Staatsbürgerschaft, beschimpften das Pärchen zunächst massiv. Als einer der Geschädigten zur Toilette ging, schlugen die beiden Tatverdächtigen auf den Partner ein und entwendeten ihm die Armbanduhr. Der Mann wurde nach jetzigem Erkenntnisstand leicht verletzt.

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Eine couragierte Frau eilte dem Attackierten zu Hilfe

Die alarmierten Polizeikräfte trafen die beiden Tatverdächtigen noch im Zug an und nahmen sie fest. Unter deren Sitzplätzen konnte die zuvor entwendete Armbanduhr aufgefunden werden. Eine couragierte Zeugin war dem Attackierten noch zu Hilfe geeilt und wurde ebenfalls leicht verletzt.

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die beiden tatverdächtigen Männer für eine weitere räuberische Erpressung infrage kommen, die sich kurz vor dem Angriff in der Bahn im Bereich des Düsseldorfer Hauptbahnhofs ereignete. Nach Vorführung bei einem Haftrichter mussten die beiden Tatverdächtigen entlassen werden. Die Ermittlungen dauern an. (cw/pm)

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#1 PolitikverdrossenAnonym
  • 18.06.2023, 16:58h
  • "Nach Vorführung bei einem Haftrichter mussten die beiden Tatverdächtigen entlassen werden"
    Und genau darin liegt der fehler - mehrere ("vermutlich") gefährliche Körperverletzungen von Wiederholungstätern inklusive Raub führt trotz begründetem Tatverdacht zur Freilassung der Täter.
    Genau deswegen lachen solche dann über den Rechtsstaat denn er versagt.
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#2 flecktarngay
  • 18.06.2023, 17:20hBremen
  • Hallo, wenn man hier lesen muss das die beiden
    Täter nach der Tat von der Polizei entlassen wurden ,
    kann man sich vorstellen, dass sie anschließend
    weitere Taten verüben.
    Ob sie jemals für die Verbrechen bestraft werden bleibt offen.
    Homophobie in Deutschland ist und bleibt ein tagtägliches Problem und an einer Verbesserung
    seitens der Politik etc. ist man gar nicht interessiert.
    Queere Personen gehören ja nicht ins Spiegelbild
    der Politiker und einiger anderer.
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#3 FinalmSposatoEhemaliges Profil
  • 18.06.2023, 17:20h
  • Antwort auf #1 von Politikverdrossen
  • Yep, recht hast Du. Auch bei uns sind die Gesetze lasch. Im Unterschied zu Deutschland jedoch werden Jugendliche in der CH härter angefasst.

    Vor allem Gewaltdelikte müssen viel strenger geahndet und sanktioniert werden. Der Staat schaut halt hier lieber dass Eigentum und Vermögen der Reichen geschützt sind. Falsche Prioritätensetzung.
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