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Oldenburg

Schwer verletzt: Wohnmobil überfährt CSD-Teilnehmer

Am Rande des CSD Nord-West in Oldenburg kam es zu einem dramatischen Unfall: Ein 79-Jähriger fuhr mit seinem Wohnmobil bei Rot über die Ampel und stieß mit drei jungen Menschen zusammen, die auf dem Weg zur Parade waren.


Teilnehmer*innen beim CSD Nord-West am Samstag in Oldenburg (Bild: Br. Franziskus / twitter)
  • 19. Juni 2023, 01:19h 18 1 Min.

Dramatischer Unfall am Rande des CSD Nord-West in Oldenburg: Bei einem Zusammenstoß mit einem Wohnmobil sind drei Pride-Teilnehmer*­innen am Samstagnachmittag verletzt worden. Eine 20-jährige Person, die sich nach Angaben von Freund*­innen als männlich identifiziert (im Polizeibericht ist von einer "Bremerin" die Rede) geriet unter das Fahrzeug und erlitt schwere Verletzungen. Die beiden anderen Personen im Alter von 19 und 20 Jahren kamen mit leichten Verletzungen davon.

Der 79-jährige Fahrer des Wohnmobils hatte demnach aus bislang ungeklärter Ursache gegen 16.15 Uhr eine rote Ampel auf dem Westfalendamm missachtet. Die drei Fußgänger*innen überquerten die Straße bei Grünlicht. Sie waren auf dem Weg, um sich der CSD-Demonstration durch die Innenstadt anzuschließen, wie es in der Mitteilung der Polizei hieß. Im Zuge der Absperr- und Bergungsmaßnahmen kamen neben den Polizeikräften noch zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Löschzug der Feuerwehr zum Einsatz.

An der Demonstration zum Christopher Street Day in Oldenburg nahmen nach Polizeiangaben etwa 11.000 Menschen teil. Das diesjährige Motto lautete "Queere Vielfalt leben – sichtbar und sicher!". (cw)

-w-

#1 LothiAnonym
  • 19.06.2023, 06:27h
  • Gute Besserung wünsche ich auf diesem Weg.
    Eine Szene welche ich tagaus, tagein an großen Kreuzungen in Berlin im Geiste oftmals durchspiele. Ich gehe bei grün über die Straße und es kommt wie aus dem Nichts ein Auto angerast und überfährt mich.
    Als Fahrradfahrer bin ich schon in solch einen Unfall an einer belebten Kreuzung unschuldig verwickelt gewesen. Damals kam ich noch mit einem Schrecken davon.
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#2 SebiAnonym
  • 19.06.2023, 10:29h
  • "Ein 79-Jähriger fuhr mit seinem Wohnmobil bei Rot über die Ampel"

    Immer wieder passiert es, dass Hochbetagte Ampeln übersehen, Gas und Bremse verwechseln, zu langsam reagieren, etc.

    Ich will gar nicht sagen, dass das auf alle zutrifft. Aber wäre es zu viel verlangt, wenn Führerscheininhaber ab einem bestimmten Alter (z.B. ab 70) alle 2 Jahre zu einem Test müssten, ob ihre Reaktionsschnelligkeit, ihre Wahrnehmung, ihre Stressresistenz, etc. noch gut genug sind, um ein Fahrzeug zu führen? (Und vielleicht sogar ab 80 jedes Jahr.)

    So wie ein Auto ja auch alle 2 Jahre zum TÜV muss, ob es noch verkehrssicher ist.

    Eine Tante meines Vaters hat mit Mitte 70 den Führerschein abgegeben, weil sie gemerkt hat, dass sie nicht mehr sicher genug fährt und sie wollte keinen Menschen auf dem Gewissen haben. Leider hat nicht jeder dieses Verantwortungsbewusstsein.
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#3 bienbyAnonym
  • 19.06.2023, 11:21h
  • Antwort auf #2 von Sebi
  • Fände ich auch sehr, sehr sinnvoll.
    Aber wehe, man will den Deutschen ans Auto, sei es mit Fahrtauglichkeitsprüfung im Alter, Tempolimit, etc., da ist das Geschrei groß...
    Was in den USA die Waffen sind, sind hier die Autos, so fühlt es sich zumindest oft an.
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