Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?45993

Beziehung zu Köln

Kim Petras: "Es wird immer schwer sein für ein trans­sexuelles Kind"

Sie wuchs in Hennef auf, zog aber schon vor Jahren in die USA. Konzerte in ihrer Heimatregion sind für trans Grammy-Gewinnerin Kim Petras aber nach wie vor ein Highlight – trotz schlechter Erfahrungen in der Schule.


Kim Petras auf einem aktuellen Pressefoto (Bild: Jason Al Taan)

  • 20. Juni 2023, 03:35h 4 2 Min.

Kim Petras aus dem Hennefer Ortsteil Uckerath ist schon vor Jahren in die USA gezogen, Konzerte in ihrer Heimatregion sind für die Grammy-Gewinnerin aber nach wie vor ein Highlight. "Für mich war Köln immer total toll. Dass ich jetzt hier Fans habe und was ausverkaufen kann, ist für mich immer noch total krass", sagte die trans Sängerin (30) im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. "Da kann ich Deutsch reden und meine Eltern kommen – ist immer ein sehr spezielles Gefühl."

Bei der Tour zu ihrem am Freitag erscheinenden Album "Feed the Beast" sind bislang nur Termine in den USA und in Brasilien angesetzt. Wahrscheinlich toure sie Anfang 2024 aber auch in Europa, sagte sie.

"Komisches Verhältnis mit der Presse in Deutschland"

"Ich komme ganz, ganz selten hierher. Eigentlich nur, um meine Familie zu besuchen", sagte Petras mit Blick auf die Region, in der sie aufgewachsen ist. Sie möge die Landschaft, sie möge viele der Leute – mit der Gegend verbindet Petras, die durch ihre Geschlechtsangleichung bereits im Teenageralter bekannt geworden ist, aber nicht nur positive Erinnerungen. "Klar, in meiner Schule war es schwer, aber es wird immer schwer sein für ein transsexuelles Kind, in der Schule zu sein."

Die Verantwortung dafür sieht sie heute in erster Linie bei den Medien: "Eigentlich war es ein Riesending, weil es die Presse war, die sich über mich lustig gemacht hat, die über meine Geschichte falsch geschrieben hat." Deswegen hätten sie die Leute in der Schule nicht gemocht, "weil es halt 'freaky' war", sagte sie. "Ich habe ein komisches Verhältnis mit der Presse in Deutschland, aber nicht mit den Menschen in Deutschland." (cw/dpa)

#1 canSarahAnonym
  • 20.06.2023, 06:26h
  • Wo sie recht hat, hat sie recht! In Deutschland ist die Presse komisch bei Transthemen. Wie wir immer im falschen Koerper geboren worden sind und dass wir als Mann zur Welt kamen. Es ist krampfhaft, wie schlecht die Presse ueber trans Themen hier nicht infomiert. Oft sogar bloedsinn.
  • Direktlink »
#2 mmmmAnonym
  • 20.06.2023, 14:36h
  • wir müssen unterstützen trans Künstler*innen, damit trans Menschen sehen, dass sie Zukunft haben und damit sie ihre Geschichte erzählen können
  • Direktlink »
#3 Rhein gay cgnAnonym
  • 20.06.2023, 14:40h
  • Kim Petras hat gezeigt das man alles erreichen kann was man will. Deine Familie, deine Freunde können stolz auf dich sein. Du kannst stolz auf dich sein. Ich freue mich schon auf dein neues Album.
  • Direktlink »