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CSD-Auszeichnung

Hamburg Pride zeichnet Riccardo Simonetti aus

Der Aktivist und Entertainer erhält bei der der CSD-Eröffnung den Ehren-Pride-Award 2023.


Der viel beschäftigte Simonetti ist unter anderem häufig im ZDF zu sehen, etwa als Moderator der Show "Glow Up" (Bild: ZDF / Malorie Shmyr)

  • 26. Juni 2023, 08:07h 2 2 Min.

Der Aktivist Riccardo Simonetti erhält den Hamburg Pride Ehren-Award 2023. Mit dem Preis werden Personen des öffentlichen Lebens und bundesweite Kampagnen gewürdigt, die Vorbildcharakter für die LGBTIQ*-Community und Gesellschaft in Deutschland haben. Die Auszeichung ergänzt den Pride Award, für den in diesem Jahr der Pink Channel, die Bollenmädels und das Magnus-Hirschfeld-Centrum (mhc) nominiert wurden.

Als Influencer, Model, Schauspieler, Entertainer und Bestsellerautor erreiche der 30-Jährige regelmäßig Zehntausende Menschen, betonte der Hamburger CSD am Montag. "Mit seinen Statements und Interviews in Medien und TV-Sendungen tritt er nicht nur für queere Sichtbarkeit ein, sondern trägt auch dazu bei, Anliegen der LGBTIQ*-Community einem breiten Publikum zu vermitteln und so Vorurteile abzubauen." Sein Buch "Mama, ich bin schwul" sei eine Inspiration für alle Menschen.

Als Aktivist engagiere sich Simonetti seit Jahren für die Gesellschaft, so der CSD weiter. So hat er seine eigene gemeinnützige Organisation ins Leben gerufen, die Riccardo Simonetti Initiative e.V., und wurde 2023 zum bisher jüngsten deutschen Unicef-Botschafter ernannt. Zudem ist er Botschafter von Jugend gegen Aids sowie der DKMS Life, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, krebskranken Menschen Hoffnung und Lebensmut zu schenken.

"Riccardo Simonetti ist ein leuchtendes Vorbild für viele Menschen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der queeren Community", erklärten die Co-Vorsitzenden von Hamburg Pride e.V., Nicole Schaening und Christoph Kahrmann, zur Begründung der Auszeichnung. "Mit seiner kraftvollen aktivistischen Arbeit für queere Sichtbarkeit und Belange inspiriert er Menschen dazu, an sich selbst zu glauben und für ihre Rechte einzustehen."

In den vergangenen Jahren ging der Preis an die Initiative #outinchurch und die WDR-Journalistin Georgine Kellermann. Der diesjährige Pride Award wird am 29. Juli im Rahmen der Pride Night, der offiziellen CSD-Eröffnung, auf Kampnagel überreicht. Am Wochenende darauf folgt das CSD-Wochenende mit Straßenfest und Demo unter dem Motto "Selbstbestimmung jetzt! Verbündet gegen Trans*Feindlichkeit". (cw/pm)

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-w-

#1 StaffelbergblickAnonym
  • 26.06.2023, 12:33h
  • Simonetti wird ausgezeichnet, wie schön. Wenn ich mir gerade die Diskussionen zum Freiburger CSD ins Gedächtnis rufe ... dann frage ich mal hemmungslos, darf der ausgezeichnet werden??? Ist der nachweislich antifaschistisch?
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#2 Nepomuk73Anonym
  • 26.06.2023, 17:51h
  • Na, Glückwunsch und Stößchen. Gleich mal ein Piccolöchen sprudeln lassen ;-P
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