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Lara Neumann

Volt erste Partei mit nicht-binärer Person im Bundesvorsitz

Beim Bundesparteitag wurde Lara Neumann zusammen mit Tim Marton zum Vorsitz des Bundesvorstands gewählt.


Lara Neumann auf einem Bild aus dem letztjährigen NRW-Landtagswahlkampf (Bild: lara.neumann.eu / instagram)

  • 27. Juni 2023, 16:44h 9 2 Min.

Die Kleinpartei Volt hat mit Lara Neumann als erste deutsche Partei eine nicht-binäre Person in ihren Bundesvorsitz gewählt. Darauf wies die Partei am Dienstag in einer Pressemitteilung hin.

Beim Delegierten-Parteitag von Volt Deutschland war am Samstag im niedersächsischen Braunschweig ein neuer Bundesvorstand gewählt worden. In der Spitze entschieden sich die 300 Delegierten für das Duo aus Lara Neumann (32) und Tim Marton (45), zwei ehemalige Vorstände des Landesverbandes NRW. Die vier neuen stellvertretenden Vorsitzenden sind Nina Cornelia Marie Kawohll (40), Anna Laura Tiessen (34), Martin Finck (25) und Kai Stricker (30). Zur neuen Bundesschatzmeisterin wurde Ricarda Thrun (44) gewählt.

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"Von Familienleben über die Arbeit im gesundheitsrelevanten Bereich bis hin zur gerade entstehenden Doktorarbeit bildet der neue Bundesvorstand von Volt die verschiedensten Lebensrealitäten und Hintergründe ab", so die Partei. "Sowohl jüdische, als auch christliche, akademische aber auch nicht-akademische, weibliche, männliche und eben auch nonbinäre Perspektiven finden so Einzug in die politische Arbeit."

Hoffen auf Europawahlkampf

"Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe als Bundesvorsitzende von Volt Deutschland und nehme Energie, Leidenschaft und Mut zur Veränderung mit in das Amt", so Neumann, der laut einem Video mit den Pronomen "er/ihm", "sie/ihr" oder "they/them" angesprochen werden kann. "Wir stehen in den Startlöchern für unsere wichtigste Wahl im Juni 2024: Die Europawahl ist unser Heimspiel. Bisher hat die EU es nicht geschafft, den nationalistischen Strömungen überall in Europa etwas entgegenzusetzen. Aber als paneuropäische Partei stehen wir für Solidarität über Grenzen hinweg und Europa-Politik für alle! Deshalb werden wir alles dafür geben, dass wir am Ende mit Fraktionsstärke ins Europäische Parlament einziehen können", so Neumann, die mit ihrem Partner und ihren drei Kindern in Münster lebt. Neumann engagiert sich für Gleichstellungs-, Familien- und Queerpolitik und schreibt eine Abschlussarbeit in Psychologie an der Uni Münster.

Die in mehreren europäischen Ländern aktive Partei, entstanden aus der Vereinigung Volt Europa, hatte zuletzt im Mai 2 Prozent bei der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft geholt. Von Kommunalwahlen abgesehen erzielte sie ihr bislang einziges deutsches Mandat mit 0,7 Prozent 2019 bei der Europawahl – es ist auch das bisher einzige Mandat der Partei im EU-Parlament. (cw)

#1 JuriAnonym
  • 28.06.2023, 00:29h
  • Ich fürchte, dass dies niemand in Deutschland interessiert. Volt spielt in der deutschen Politik keine Rolle.
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#2 FriederikeAnonym
  • 28.06.2023, 06:10h
  • Antwort auf #1 von Juri
  • Na, das kannst du ja mit deiner Stimme einwandfrei ändern. Ein Grund mehr, Volt zu wählen.

    By the way: Volt ist in der Kommunalpolitik bereits in diversen Stadtparlamenten angekommen. Nehmen wir nur mal die drei Größten in Hessen, so aus Jux: Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden. Allesamt von Volt mitregiert. :)
    Wer ohne Populismus aber mit den Herzen an der richtigen Stelle auskommt, braucht vielleicht stärkeres Durchhaltevermögen, kommt damit aber dann eben doch zu einer besseren Politik. In diesem Fall evidenzbasiert und pragmatisch.

    Ich feiere das!
    Herzlichen Glückwunsch an Lara Neumann!
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#3 LothiAnonym
  • 28.06.2023, 06:25h
  • Antwort auf #1 von Juri
  • Ich befürchte da hast Du recht mit. Obwohl ich tatsächlich bei der letzten Bundestagswahl an diese kleine Partei gedacht habe. Mich dann aber doch für Die Grünen entschieden.
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