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Niedersachsen

Angriff auf queeren Jugendtreff in Wolfsburg

Unbekannte versuchten am vergangenen Wochenende, in den queeren Jugendtreff "Loud&Proud" in Wolfsburg einzubrechen, und hinterließen homofeindliche Schmierereien. Die Stadt zeigt sich entsetzt und solidarisch.


Das "Loud&Proud" wurde 2019 in Trägerschaft der Aids Hilfe Wolfsburg eröffnet (Bild: Loud&Proud)

  • 30. Juni 2023, 04:58h 4 1 Min.

Am vergangenen Wochenende versuchten Unbekannte, in den queeren Jugendtreff "Loud&Proud" in Wolfsburg einzubrechen und hinterließen homofeindliche Schmierereien. Über den Vorfall informierte die niedersächsische Stadt am Donnerstag in einer Pressemitteilung.

"Der Treff dient als 'Safe-Space' für queere Jugendliche", zeigte sich die Leiterin des Jugendtreffs Julia Raschke geschockt über den queer­feindlichen Vandalismus. "Gerade im Pride-Month Juni sind solche Vorfälle besonders ärgerlich und zeigen, dass zum Thema Akzeptanz und Vielfalt noch einiges in unsere Gesellschaft zu tun ist."

Der CDU-Oberbürgermeister ist "verärgert"

Oberbürgermeister Dennis Weilmann (CDU) reagierte laut Pressemitteilung "verärgert" und versicherte dem "Loud&Proud" seine Solidarität: "Wolfsburg ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Hier sind alle Personen jeglicher Herkunft und sexuellen Orientierung willkommen."

Das "Loud&Proud" wurde 2019 in Trägerschaft der Aids-Hilfe Wolfsburg eröffnet und hat sich als feste Anlaufstelle für queere Jugendliche etabliert. Erst Anfang des Monats wurde die Einrichtung mit dem Hans-Jürgen-Poppek-Preis für besonders innovatives Engagement in der Jugendarbeit ausgezeichnet.

"Die Stadt Wolfsburg und die Aids Hilfe stehen Seite an Seite für Akzeptanz und Vielfalt", verurteilte Jugenddezernentin Iris Bothe (SPD) den Angriff. (mize/pm)

-w-

#1 Gleiche LeierAnonym
  • 30.06.2023, 07:44h
  • "Die Stadt zeigt sich entsetzt". Ja, das ist immer alles, was dann kommt. Wenn's eine Nummer größer ist, also mit - wie heißt das so schön im Amtsdeutsch? - "Personenschaden", oder noch schlimmer, bei Mordanschlägen, Pardon: "unbeabstichtigem Totschlag", dann gibt's auch mal einen Abend Lichterkette, mahnende Worte, dass "wir als Gesellschaft" 'sowas' nicht tolerieren dürfen. Wir aber auch Verständnis für die Sorgen und Ängste "besorgter Bürger*innen" aufbringen müssten. Dann wird noch ganz theatralisch in die nächste Kamera geschaut, sich medienwirksam im x-ten Kondolenzbuch verewigt und dann weiter, als sei nichts geschehen.
    Bis zum nächsten "Ereignis".
    Das dann wahlweise mit oder ohne mediales und politische Tamtam, aber grundsätzlich ohne Konsequenzen vonstatten geht.

    (Und bevor die üblichen Leute wieder aus den Zeilen lesen, was mir denn einfiele, hier die Todesstrafe zu fordern etc., ein kleiner Tipp: Versucht's mal mit verstehendem Lesen - vielleicht gibt es tatsächlich auch noch andere Maßnahmen, nicht zwingend und nicht ausschließlich im Bereich Strafmaß).
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#2 DorisAnonym
  • 30.06.2023, 10:03h
  • Antwort auf #1 von Gleiche Leier
  • Danke, genauso sehe ich das auch. jedes Mal kommt von den Stadtobersten die 'XXX ist eine tolle, liberale Stadt und wir dulden das nicht' Sprechblase.
    Wenn XXX aber so eine tolle liberale Stadt ist, wie kommt es dann immer wieder zu solchen Übergriffen?
    Das passt Aussage und Realität nicht so recht zusammen.
    Wann stellt mal jemand ernsthaft diese Frage?
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#3 hugoAnonym
  • 30.06.2023, 11:33h
  • Hasstäter gehören bei Wiederholung in Sicherungsverwahrung genommen, damit die Allgemeinheit vor weiteren Übergriffen geschützt wird!
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