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Hamburg

Mann in St. Pauli homophob beschimpft – Polizei sucht Zeug*­innen

Der ca. 25 Jahre alte Verdächtige soll bei dem Angriff am Freitagabend auch versucht haben, den 20-Jährigen zu schlagen.


Symbolbild: Die Davidwache im Hamburger Stadtteil St. Pauli (Bild: Tony Webster / flickr)

Am Freitagabend ist ein 20-Jähriger im Hamburger Stadtteil St. Pauli unter anderem homophob von einem Unbekannten beleidigt worden. Das meldete die Polizei am Montag und bat um Hinweise aus der Bevölkerung.

Den bisherigen Erkenntnissen der für Hasskriminalität zuständigen Abteilung des Staatsschutzes (LKA 73) zufolge hatten der 20-Jährige und seine Begleiterinnen (20 und 31) an der Ecke Otzenstraße / Am Brunnenhof ein Paar passiert. Aus noch ungeklärter Ursache habe der männliche Part des Pärchens das Trio verfolgt, dem Heranwachsenden von hinten an der Schulter gezogen und versucht, ihn zu schlagen. Dem jungen Mann sei es noch rechtzeitig gelungen, sich loszureißen und dem Schlag auszuweichen.

Bevor der Tatverdächtige in eine angrenzende Grünanlage flüchtete, habe er den 20-Jährigen homophob beleidigt. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der alarmierten Polizei hätten nicht zur Identifizierung eines Tatverdächtigen geführt. Der 20-Jährige habe bei dem Angriff eine oberflächliche Verletzung an einer Schulter erlitten, eine ärztliche Behandlung sei aber nicht vonnöten gewesen.

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Beschreibung des Vermissten zur Suche nach Zeug*innen

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: männlich, circa 25 Jahre alt und 180cm groß, mit dunklen kurzen Haaren, kurzem Bart und bekleidet mit Basecap, Trainigsjacke und heller Jeans. Zeug*innen, die Hinweise zu dem Tatverdächtigen machen können, werden gebeten, sich unter (040) 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Erst in der letzten Woche hatte die Hamburger Polizei berichtet, wie ein Unbekannter eine Mitarbeiterin einer Werbeagentur wegen Regenbogenflaggen an der Hauswand mit dem Tod bedohte (queer.de berichtete). Etwa gleichzeitig startete die Aktion "Hamburg zeigt Flagge" zum Hissen von Regenbogenfahnen im Vorfeld des CSD Anfang August. (cw)

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