Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?46215

Fußball

Megan Rapinoe beendet ihre Karriere

Die lesbische Spitzen-Fußballerin Megan Rapinoe will zum Ende der Saison ihre Karriere beenden. Bei der bevorstehenden WM in Australien und Neuseeland könnte sie aber noch zum dritten Mal in Folge mit dem US-Team Weltmeisterin werden.


Megan Rapinoe hat queere Menschen weltweit inspiriert (Bild: Lorie Shaull / flickr)
  • 9. Juli 2023, 03:49h 3 2 Min.

US-Star Megan Rapinoe beendet nach der Saison ihre Karriere als Profifußballerin. Sie habe mit einem "tiefen Gefühl des Friedens und der Dankbarkeit" beschlossen, dass diese Spielzeit ihre letzte werde, teilte die 38-Jährige in den sozialen Medien mit. Die offen lesbische Sportlerin hat sich auch als Aktivistin gegen Queerfeindlichkeit, Sexismus und Rassismus einen Namen gemacht.

/ mPinoe
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

Bei der WM in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) kann Rapinoe mit der US-Auswahl nach 2015 und 2019 zum dritten Mal in Folge Weltmeisterin werden.

Scharfe Kritikerin von Donald Trump

Bei der vergangenen WM in Frankreich avancierte die Fußballerin zur besten Torjägerin und besten Spielerin des Turniers. Abseits des Platzes machte sie mit politischen Äußerungen auf sich aufmerksam. Unter anderem hatte sie angekündigt, aus Protest gegen den damaligen US-Präsidenten Donald Trump auch im Falle eines WM-Triumphs nicht zur Ehrung ins "fucking White House" gehen zu wollen. Trump sei ein Sexist und Rassist, meinte sie (queer.de berichtete).

Im vergangenen Jahr erhielt sie dann von Trumps Nachfolger Joe Biden als erster Fußballprofi die höchste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten (queer.de berichtete).

Weltfußballerin des Jahres 2019

Rapinoe spielt für OL Reign, einem Club aus dem Großraum Seattle, in der National Women's Soccer League in den USA. Ihre größten Erfolge feierte sie aber mit dem US-Team.

2019 wurde Megan Rapinoe von der FIFA als Weltfußballerin des Jahres ausgezeichnet (queer.de berichtete). In diesem Frühjahr wählte das "Time"-Magazin sie zu einer von zwölf "Women of the Year". Bei der Verleihung widmete sie ihre Rede ihrer Dankbarkeit gegenüber transgeschlechtlichen Menschen (queer.de berichtete). (cw/dpa)

-w-

#1 PschoAngel
  • 09.07.2023, 18:04h
  • Sehr schade, aber auf jeden Fall nachvollziehbar. Mit ihr geht eine der besten Fußballerinnen der Geschichte und noch dazu eine wirklich tolle Persöhnlichkeit!
  • Direktlink »
#2 AndyAnonym
#3 SeraphinaAnonym
  • 13.07.2023, 16:19h
  • www.thepinknews.com/2023/07/13/megan-rapinoe-martina-navrati
    lova-dave-chapelle-transphobia/


    Ich schließe mich meinen Vorredner*innen an und zudem hat sie gerade wieder eindrucksvoll gezeigt, dass sie ihr Trans ally sein ernstnimmt und greift u. a. auch Martina Navratilova an, die wie viele andere bekannte Persönlichkeiten sich mitbeteiligen an der Dehumanisierung von Trans und Non-Binary.

    Sie spricht auch deutlich an, dass die General Public die "Trans Frauen im Sport Debatte" nicht bloß im Leistungssport Kontext verstehe sondern dann denken "so werde ich Trans für den Rest meines Lebens behandeln".

    Währenddessen genügend angebliche Allys die letzten paar Jahre bei der "Trans im Frauensport Debatte": "Studien und Daten würden angeblich ganz klar zeigen, das trans Frauen auch nach Jahren HRT einen inhärenten Vorteil hätten und ich befürworte ihren Ausschluss". Gibt kaum ein Thema bei dem Mensch besser rausbekommt wer wirklich ein Ally ist und wer nur performative ist und bei der nächstbesten Gelegenheit einem aus dem Bus rauswirft.
  • Direktlink »