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Lob für Margot Robbie und Ryan Gosling

"Perfektion": Erste Kritiken für "Barbie" fallen stark aus

Kritikerstimmen zur campen Sommerkomödie "Barbie" sind da – und fallen zum überwiegenden Teil euphorisch aus. Die Vision des Films, die Ausstattung sowie die Hauptdarsteller Margot Robbie und Ryan Gosling werden mit Lob überschüttet. Vereinzelte Kritik gibt es am Drehbuch.


Ken (Ryan Gosling) in seiner pinken Traumwelt (Bild: Warner Bros. Pictures Germany)
  • 11. Juli 2023, 08:26h 1 3 Min.

Die ersten Pressestimmen zu "Barbie" trudeln ein – und fallen durchaus positiv aus. Ausführliche Kritiken gibt es noch nicht, Medienvertreter*innen haben über die sozialen Medien aber schon ihre ersten Einschätzungen veröffentlicht.

Als "Perfektion" beschreibt Katcy Stephan von "Variety" den Film. Regisseurin Greta Gerwig (39) liefere ihrer Meinung nach einen "nuancierten Kommentar darüber, was es bedeutet, eine Frau zu sein, in einem skurrilen, wunderbaren und zum Lachen komischen Film".

/ katcystephan
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Oscar-Nominierung für Ryan Gosling gefordert

Aus dem starken Cast hebt sie insbesondere die beiden Hauptakteure Margot Robbie (33) und Ryan Gosling (42) heraus. Die beiden seien für ihre Rollen als Barbie und Ken "geboren".

Direktlink | Die Leiden des Ken in einem deutschen Trailer
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Robbie und Gosling sowie Simu Liu (34) lobt auch Joseph Deckelmeier von "Screenrant". Den Film bezeichnet er darüber hinaus als "lustig, bombastisch und sehr smart".

/ joedeckelmeier
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Überhaupt scheinen sich die Kritiker*innen bei den Darsteller*innen einig zu sein. Vor allem Ryan Gosling, der im Vorfeld als zu alt und nicht hübsch genug für die Rolle des Ken bezeichnet wurde, wird gefeiert. Mehrere Beobachter*innen wünschen sich sogar eine Oscar-Nominierung für den Hollywood-Star.

Kritik am Drehbuch

Etwas differenzierter fällt die Bewertung von Sharronda Williams aus. Die Journalistin nennt den Film zwar "witzig, warmherzig und manchmal geradezu lustig". Doch das Drehbuch habe für sie teilweise etwas "aufgebläht" gewirkt.

/ payorwait
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Perri Nemiroff von "Collider" ist von der Story ebenfalls nicht allzu überzeugt. Die Entwicklung von vielen Nebenfiguren kämen zu kurz.

/ PNemiroff

"Barbie" sei nicht "der Volltreffer", den sie sich erhofft habe – oder der er ihrer Meinung nach "angesichts der Themen, die er behandelt, sein müsste". Dennoch sieht Nemiroff einen "gut gemachten, mutigen Film mit einer SEHR starken Stimme und Vision". Sie hebt vor allem die Ausstattung und die Kostüme hervor, die dem Kinopublikum das Gefühl geben, wirklich in Barbieland zu sein.

Barbie ist eine "LGBTQ+-Party"

Margot Robbie spielt in "Barbie" die berühmte Blondine aus dem Hause Mattel, die aus ihrem sorglos pinken Leben in der realen Welt landet. Wegen vieler queerer Anknüpfpunkte wird der Film vom US-Szenemagazin "Out" schon als "LGBTQ+-Party" gefeiert. "Wir hätten die Geschichte nicht ohne die LGBTQ+-Community erzählen können und uns war wichtig, die Vielfalt einzubringen, die Mattel mit all den unterschiedlichen Barbies und Kens geschaffen hat", erklärte dazu Regisseurin Gerwig.

Mattel Films ist als Produzent am Film beteiligt. "Barbie" startet am 20. Juli in den deutschen Kinos. (spot/cw)

-w-

#1 TimoAnonym
  • 23.07.2023, 20:06h
  • Interessant! Ich habe den Film gesehen und würde ihn als Problematisierung des Verhältnisses der zwei Geschlechter sehen. Also nicht als Werbung für Genderfluidität o.Ä., was die LGBTQ-Community vertritt.
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