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Hoher Besuch
Tokio Hotel beim Berliner CSD – 500.000 Menschen erwartet
Der Hauptstadt-Pride erwartet hohen Besuch: Bill Kaulitz und seine Gang sollen den Besucher*innen einheizen.
- 13. Juli 2023, 10:10h - 2 Min.
Die Band Tokio Hotel tritt beim diesjährigen Pride in Berlin auf. Am 22. Juli werden die Musiker zum Abschluss beim CSD auf der Bühne stehen, wie die Veranstalter*innen am Donnerstag mitteilten. Die Band, die mit dem Lied "Durch den Monsun" auch international bekannt wurde, tourt aktuell in Deutschland anlässlich ihres Albums "2001", das im November letzten Jahres erschienen ist. Auch die Band Ton Steine Scherben wird den Angaben zufolge beim CSD auftreten. Die Musikgruppe von Kultstar Rio Reiser (1950-1996) hatte sich 1985 aufgelöst, war aber 2012 neu gegründet worden.
Zur Demonstration erwartet der CSD-Verein im Verlauf des Tages eine halbe Million Teilnehmer*innen. "Unser Forderungskatalog wird eher immer größer, als dass die Gesellschaft inklusiver oder diskriminierungsfreier wird", sagte der Vorstand des Berliner CSD, Patrick Ehrhardt, laut Mitteilung. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung ist: "Be their voice – and ours! ...für mehr Empathie und Solidarität!" Beim diesjährigen CSD liege der Fokus auf den LGBTQIA+-Communitys in afrikanischen und osteuropäischen Ländern.
Die CSD-Demo soll von Berlins neuem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner eröffnet werden (queer.de berichtete). Der CDU-Politiker eröffnete bereits am Montag die Pride-Weeks, indem er eine Regenbogenfahne vor dem Roten Rathaus hisste (queer.de berichtete).
Die Demo-Route solle insgesamt 7,4 Kilometer lang sein. Die Demonstration beginnt den Angaben nach um 12.00 Uhr an der Leipziger Straße / Ecke Spittelmarkt und zieht durch Mitte zum Bundesrat, weiter über den Nollendorfplatz hin zur Siegessäule und endet schließlich an der Yitzhak-Rabin-Straße. Am Endpunkt in der Nähe des Brandenburger Tores finde dann die Abschlusskundgebung statt. Diese soll gegen Mitternacht enden. (dpa/cw)















