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Hasstirade in Uganda

Iranischer Präsident: "Homosexualität eine der schmutzigsten Sachen der Menschheit"

Präsident Ebrahim Raisi findet beim Staatsbesuch in Uganda Gemeinsamkeiten mit seinem Amtskollegen Yoweri Museveni.


Zwei Staatenlenker, eine Meinung: Irans Präsident Ebrahim Raisi (li.) und sein ugandischer Amtskollege Yoweri Museveni versuchen, mit extremer Homophobie zu punkten – dass ihre Haltung Menschen tötet, stört sie nicht (Bild: IMAGO / Xinhua)

Der iranische Präsident Ebrahim Raisi hat bei einem Staatsbesuch in Uganda demokratische Staaten für ihre Akzeptanz von Homosexualität scharf kritisiert. "Die westlichen Länder versuchen, Homosexualität als ein Zeichen von Zivilisation darzustellen, dabei ist diese eine der schmutzigsten Sachen, die in der Geschichte der Menschheit geschehen sind", sagte der Staatschef nach AP-Angaben bei seinem Treffen mit dem langjährigen ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni.

Raisi deutete auch an, dass die Abneigung gegenüber Homosexualität ein Element sei, das sein Land und das seines Gastgebers näher bringe: "Ich glaube, dass dieses Thema und diese heftigen Angriffe des Westens gegen die Familiengründung und die Kultur der Länder ein weiterer Bereich der Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Uganda ist", so der 62-Jährige, der seit rund zwei Jahren Staatschef der Islamischen Republik ist.

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Uganda führte erst im Mai die Todesstrafe für Homosexualität ein

Präsident Museveni hatte erst im Mai ein drakonisches Anti-LGBTI-Gesetz unterzeichnet, mit der Homosexualität künftig im Extremfall mit der Todesstrafe geahndet werden kann (queer.de berichtete). Das führte zu scharfer Kritik aus demokratischen Ländern und den Vereinten Nationen (queer.de berichtete). Museveni, der Uganda bereits seit 1986 mit harter Hand regiert, war immer wieder mit queerfeindlichen Tiraden aufgefallen. Dabei warf er etwa dem "Westen" vor, dem afrikanischen Kontinent Homosexualität aufzwingen zu wollen (queer.de berichtete).

Im Iran sollen seit der Islamischen Revolution 1979 tausende Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung hingerichtet worden sein. Eine genaue Einschätzung über entsprechende Hinrichtungen ist aber schwierig, weil die iranischen Gerichte in ihren Urteilen Formen von unehelichem oder gleichgeschlechtlichem Sex mit sexueller Gewalt vermischen. Zudem ist eine unabhängige Berichterstattung oft nicht möglich und viele Urteile insbesondere in ländlicheren Regionen werden nie publik. Zuletzt gab es Berichte über Verfahren gegen queere Aktivistinnen im Nordwesten des Landes (queer.de berichtete). (dk)

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#1 AnobyAnonym
  • 13.07.2023, 16:26h
  • Sagt einer, dessen Hände schon glitschig von all dem Menschenblut an seinen Händen ist.
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#2 remixbeb
  • 13.07.2023, 16:29h
  • tja.. und ich empfinde Religion als eine der schmutzigsten Sachen der Menschheit. Und nu?!
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#3 LothiAnonym