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Fotofahndung

Wien: Polizei sucht CSD-Schläger

Mit einer Fotofahndung will die Wiener Polizei einen Mann identifizieren, der mit anderen am Rande des CSDs zwei Frauen brutal attackiert haben soll.


Das Fahndungsbild wurde inzwischen entfernt (Bild: Metropolico.org / flickr)

Die Wiener Polizei will mit Hilfe der Fahndungsfotos einen Mann identifizieren, der am Nachmittag des 17. Juni, während der CSD-Parade, zwei Frauen mit Faustschlägen und Fußtritten attackiert und dabei teils schwer verletzt haben soll.

Der Verdächtige war laut den Behörden in einer Gruppe von fünf Männern unterwegs und traf zunächst eines seiner Opfer gegen 18.50 Uhr. Aus der Gruppe heraus gab es queer­feindliche Beschimpfungen, woraufhin der im Fahndungsfoto zu sehende Mann und einer seiner Begleiter die Frau tätlich angegriffen haben sollen. Die Frau erlitt schwere Kopfverletzungen und Abschürfungen und musste nach der Tat ins Krankenhaus eingeliefert und behandelt werden.

Als die Verdächtigen flüchteten, versuchte nach Informationen der Polizei eine andere Frau, sie aufzuhalten. Daraufhin wurde sie offenbar vom Tatverdächtigen in den Magen getreten, aber nicht verletzt. Die Männer konnten daraufhin unerkannt entkommen.

Die Polizei beschreibt den Gesuchten als Mann mittlerer Statur mit hellem Hauttyp. Er trage einen Kurzhaarschnitt und sei mit einem schwarzen Polo-Shirt, einer hellen Jeans und dunklen Schuhen bekleidet gewesen.

"Wir ziehen natürlich Hate-Crime in Betracht und ermitteln in alle Richtungen", sagte Polizeisprecher Philipp Haßlinger gegenüber der Nachrichtenagentur APA.

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Wer Angaben zum Gesuchten machen kann – etwa über seine Identität oder seinen Aufenthaltsort – solle sich an das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt (Tel. +43/1/31310, Durchwahl 9921810) wenden. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Meldungen auch anonym abgegeben werden können.

Bei der Gewalttat handelt es sich nicht um den einzigen Zwischenfall beim CSD in der österreichischen Hauptstadt: Vergangenen Monat hatten die Behörden berichtet, dass sie einen islamistischen Anschlag auf den Wiener CSD verhindert hätten (queer.de berichtete). Auf dem Handy eines 14-jährigen Tatverdächtigen sind laut seinem Verteidiger acht Bombenbau-Pläne gefunden worden (queer.de berichtete). (cw)

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#1 WadimAnonym
  • 14.07.2023, 13:55h
  • Geht's doch. In Österreich.
    In Deutschland ist die Polizei sehr beschränkt in ihrer Handlungen, meistens veröffentlicht sie keine Fotos der Verdächtigen. Gleichzeitig haben wir zu wenig Polizeipersonal. Das wirkt negativ auf die gesamte Lage im Land.
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#2 KäseAnonym
  • 14.07.2023, 19:42h
  • Antwort auf #1 von Wadim
  • Das ist doch doppelt bullshit

    Die Polizei veröffentlicht sehr wohl Bilder von aktuellen Straftaten. Schau doch einfach mehr bei queer.de vorbei - dort findest du diese...leider :-( ohne die Straftaten-Angriffe wäre es natürlich schöner

    Polizei Präsenz oder Verfügbarkeit liegt ja an anderer Stelle das zu regeln. Und hier hat die Politik einiges zu tun - auch zu unserem Schutz
    Meine Erfahrungen mit Polizei in Problemsituationen war durchaus positiv.

    Artikel 79 Abs. 3 des Grundgesetzes - Ewigkeitsklausel

    Und für Erweiterung
    Artikel 3, Abs. 3 Grundgesetz
  • Direktlink »
#3 lindener_H_BLN