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Niederbayern

Bedrohliche Situation: Neonazis mischen sich unter CSD in Straubing

Beim vierten Christopher Street Day am Samstag in Straubing mussten Personen aus der rechtsextremistischen Szene von der Polizei hinauskomplimentiert werden. Zuvor wurden drei von der Stadt gehisste Regenbogenfahnen gestohlen.


Mit "Reichskriegsflaggen" zur queeren Demo: Die Bundestagabgeordnete Marlene Schönberger dokumentierte die Störaktion von Neonazis auf Twitter (Bild: Marlene Schönberger / twitter)
  • 17. Juli 2023, 01:53h 13 2 Min.

Rechtsextremisten haben am Samstag versucht, den CSD in Straubing zu stören. "Eine Gruppe Nazis mischte sich bedrohlich unter die Teilnehmenden", berichtete die Bundestags­abgeordnete Marlene Schönberger (Grüne) auf Twitter. Auf einem von der Grünen-Politikerin geposteten Bild ist ein Mann zu sehen, der ein T-Shirt mit der schwarz-weiß-roten "Reichskriegsflagge" trägt und sich in die queere Demonstration drängt. Ein weiterer Mann mit einer umgehängten "Reichskriegsflagge" steht am Rand.

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Laut dem Regionalportal idowa (Bezahlartikel) wurden die Neonazis "von der Polizei hinauskomplimentiert". "Das Selbstbewusstsein der extremen Rechten nimmt zu", kommentierte Schönberger den Vorfall. "Zeit, dass ALLE Demokrat*­innen an der Seite der queeren Community stehen". Für die Bundestagabgeordnete bleibt nach dem gelungenen CSD ein "fader Beigeschmack".

Beim CSD Bautzen war es am Wochenende zuvor zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. In der sächsischen Stadt wurden queere Demonstrant*­innen von Mitgliedern der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative Oberlausitz gefilmt, bedrängt und provoziert.

Unbekannte stehlen Regenbogenfahnen

In Straubing hatten bereits in der Nacht zu Samstag Unbekannte drei von vier Regenbogenfahnen gestohlen, die von der Stadt am Freitag zum CSD am Ludwigsplatz gehisst worden waren. Laut Polizeimeldung entstand ein Sachschaden in Höhe von 180 Euro. Zwischenzeitlich wurde eine Fahne in einer Parkanlage in der Innenstadt aufgefunden.

Die Polizeiinspektion Straubing bitte Zeug*innen des Diebstahls und Personen, die Informationen zu den Täter*innen oder dem Verbleib der Fahnen haben, sich unter der Telefonnummer (09421) 868-0 zu melden.

Vierter CSD in Straubing

Der CSD in Straubing fand in diesem Jahr zum vierten Mal statt. Die vom Verein Queer in Niederbayern organisierte Parade führte vom Ludwigsplatz über den Stadtgraben, die Bahnhofstraße und den Theresienplatz wieder zurück zum Ludwigsplatz. Schirmherr war Bürgermeister Werner Schäfer (SPD).

Glückwunsch & Dank an Queer in Niederbayern für den gestrigen 4. CSD in Straubing!

Posted by Wir sind Straubing on Saturday, July 15, 2023
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Zu den Teilnehmer*innen der Pride-Demonstration gehörten neben Marlene Schöneberger mit Tessa Ganserer und Erhard Grundl auch zwei weitere Bundestagsabgeordnete der Grünen. Vor Ort war laut idowa auch die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag Katharina Schulze. (cw)

-w-

#1 Pride
  • 17.07.2023, 05:13h...
  • Die Zerschlagung der Gesetzentwürfe zur geschlechtlichen Selbstbestimmung aus der alten Legislaturperiode durch die Ampel ist der Zeitpunkt der eingeläuteten Wende gegen uns. Anschläge gegen uns häufen sich und Nazis bzw. Nichtdemokrat*innen versuchen sich der CSDs zu bemächtigen. Schützen wir uns und die Demokratie vor ihnen mit Gleichgesonnenen in gesellschaftlichen Bewegungen wie in Umwelt etc. und vor allem auch in gesellschaftlichen Institutionen und Unternehmungen, um Verhältnisse wie in anderen Ländern zu verhindern!
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#2 Schon
#3 ManolitoAnonym
  • 17.07.2023, 11:40h
  • Das ist genau der Grund warum es wichtig ist , dass die Polizei auf dem CSD präsent ist.
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