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NS-Gedenken
Homosexuelle im Fokus: 15 neue Stolpersteine für Würzburg
In Würzburg wird es bald 696 Stolpersteine geben – so viele wie in keiner anderen bayerischen Stadt.
- 19. Juli 2023, 02:38h 1 Min.
Ab kommenden Dienstag soll es in Würzburg so viele Stolpersteine geben wie in keiner anderen bayerischen Stadt – insgesamt 696 solcher Gedenktafeln. Die zehn mal zehn Zentimeter großen Pflastersteine erinnern an die Opfer der Nazi-Diktatur. Sie werden weltweit vor früheren Wohnhäusern oder Geschäften von jüdischen Menschen, Sinti und Roma, Homosexuellen und Widerstandskämpfer*innen in den Boden eingelassen. In Würzburg sollen am 25. Juli 15 Steine vor allem von getöteten Homosexuellen verlegt werden, wie der Arbeitskreis "Stolpersteine Würzburg" am Dienstag mitteilte.
Das Projekt geht auf den 1947 in Berlin geborenen Künstler Gunter Demnig zurück, der damit die Menschen über den früheren Nazi-Terror in ihrer unmittelbaren Umgebung stolpern lassen will. Auf den seit 1996 verlegten Steinen sind kleine Messingtafeln mit biografischen Angaben der Ermordeten oder Verfolgten angebracht.
Ende Mai hatte Demnig seinen inzwischen 100.000. Stolperstein eingelassen – in der Nürnberger Bartholomäusstraße, gewidmet dem Feuerwehrmann Johann Wild, der wegen Abhörens und Verbreitens ausländischer Rundfunkmeldungen von den Nazis im Mai 1941 in München mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.
Nicht in jeder Stadt sind Stolpersteine verlegt. Gegner*innen sehen dadurch die Würde der Opfer in den Schmutz gezogen und mit Füßen getreten. (cw/dpa)
















Vielleicht könnte das helfen die immer stärker werdende Akzeptanz der afd und ihren demagogischen Populismus als Hass und Menschenfeindlichkeit zu entlarven.
Reden muss man mit denen schon oder die sind doch demokratisch gewählt sind äußerst flache und umso gefährlichere Narrative, wenn es um Nazis geht. Wenigstens das sollte klein Fritz und klein Alice aus ihrer Schulzeit mitgenommen haben.