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Polizeibericht

Queer­feindliche Attacke in Berlin: Staatsschutz sucht angegriffene Person sowie Zeug*­innen

Am Sonntag wurde die Berliner Polizei zu einem offensichtlich queerfeindlich motivierten Übergriff gerufen – doch weder Opfer noch Täter*innen waren beim Eintreffen des Streifenwagens vor Ort.


Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Hilfe (Bild: René Mentschke / flickr)
  • 19. Juli 2023, 13:18h - 2 Min.

Der Polizeiliche Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamtes sucht nach einem queer­feindlichen Angriff am vergangenen Sonntag in Kreuzberg sowohl nach der angegriffenen Person als auch nach Zeuginnen und Zeugen der Tat.

Der Hintergrund: Die Polizei erhielt am Sonntagnachmittag gegen 17.10 Uhr einen Notruf, dass eine Person aus einer Gruppe von acht Personen im Bereich der Anschrift Mehringplatz 28 geschlagen und anschließend einer mitgeführten Regenbogen­flagge sowie Geld beraubt worden sein soll. Als die Einsatzkräfte kurze Zeit später eintrafen, konnten weder die überfallene Person noch Zeug*­innen der Tat angetroffen werden. Auch Tatverdächtige konnten bisher nicht ausgemacht werden.

Polizei: Bitte meldet euch!

Die Ermittler*innen des Staatsschutzes bitten darum, dass sich die angegriffene und beraubte Person sowie Zeuginnen und Zeugen der Tat umgehend bei ihnen melden.

Das ermittelnde Fachkommissariat ist unter der Rufnummer (030) 4664 – 953522 und per Mail unter LKA535@polizei.berlin erreichbar. Hinweise werden auch von jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Der Staatsschutz übernimmt in der Bundeshauptstadt immer die Ermittlungen, wenn Hasskriminalität als Motiv einer Straftat vermutet wird. Aus Berlin kommen sehr oft Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (pm/cw)

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