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Bärbel Bas
Bundestagspräsidentin bei Eröffnung des Berliner CSD dabei
Die Inhaberin des zweithöchsten Staatsamtes in Deutschland wird – gemeinsam mit dem regierenden Bürgermeister – für queere Rechte mitdemonstrieren.

Bärbel Bas ist seit Oktober 2021 Vorsitzende des Bundesparlaments – und damit laut Protokoll die zweitwichtigste Person nach dem Bundespräsidenten (Bild: Deutscher Bundestag / photothek / Janine Schmitz)
- 21. Juli 2023, 11:37h - 2 Min.
Neben dem regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wird auch Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) am Samstag die Demo zum Christopher Street Day eröffnet. Das teilte der CSD-Verein am Freitag mit. Beide werden auch eine Rede halten. Die Demonstration durch mehrere Stadtteile beginnt im Anschluss daran gegen 12 Uhr. Die Abschlusskundgebung ist am Nachmittag am Brandenburger Tor geplant.
Dort werde es Redebeiträge von Berlins erstem Queerbeauftragten Alfonso Pantisano (SPD) und der trans Bundestagsabgeordneten Tessa Ganserer geben. "Die Fülle an politischen Reden bestätigt einmal mehr, dass der CSD eine politische Demonstration ist und kein Umzug", so CSD-Pressesprecher Ulli Pridat. Zum CSD am Samstag in Berlin werden rund eine halbe Million Teilnehmer erwartet.
CSD dankt öffentlich-rechtlichem Rundfunk
Der Berliner CSD-Verein bedankte sich in diesem Jahr auch für die große Unterstützung des rbb. Zum einen wird es eine vierstündige Sondersendung geben, die um 12.45 Uhr startet. Diese Sendung wird im Live-Stream auf der Webseite des rbb übertragen. Ab 14.30 Uhr startet radioeins eine ebenfalls vierstündige Live-Sendung. Traditionell wird diese aus den Räumen der Berliner Aidshilfe am Nollendorfplatz gesendet. Auch die Abendschau wird mehrfach live im Fernsehen von der Demonstration berichten.
"Die Sendungen des rbb zeigen klar die Wichtigkeit und Berechtigung der queeren Themen in der breiten Gesellschaft", so CSD-Vorstandsmitglied Stella Spoon. "Wir arbeiten seit Wochen gemeinsam an der Gästeplanung." Unter anderem könne man sich auf unterschiedliche Gewinner*innen des Soul of Stonewall Awards freuen. "Aber auch das breite Spektrum der LGBTIQA*-Community wird abgedeckt", so Spoon. (dpa/cw)














