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Polizeibericht

Berlin: 53-Jähriger homofeindlich beleidigt und geschlagen

Weil er sich beschwerte, dass vier männliche Jugendliche in einer S-Bahn rauchten, wurde ein Fahrgast am Freitagabend erst homofeindlich beleidigt, dann offenbar verfolgt und geschlagen.


Symbolbild: S-Bahn in Berlin (Bild: Michael.F.H.Barth / wikipedia)

  • 22. Juli 2023, 10:07h 1 2 Min.

Zu einer Körper­ver­letzung und Beleidigung mit homofeindlichen Hintergrund in Berlin-Pankow ermittelt seit Freitagabend der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Samstag.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand und Aussagen eines 53-jährigen Mannes stieg dieser gegen 20.55 Uhr am S-Bahnhof Bornholmer Straße in eine S-Bahn der Linie 1 in Richtung Frohnau. Zwischen den Bahnhöfen Bornholmer Straße und Wollankstraße habe er vier männliche Jugendliche festgestellt, die im Zug geraucht haben sollen. Als der Fahrgast die Personen aufgefordert habe, das Rauchen in der Bahn einzustellen, sollen ihn diese homofeindlich beleidigt haben.

Anschließend habe er den Zug am S-Bahnhof Wollankstraße verlassen, wobei ihm die vier Tatverdächtigen gefolgt seien. Einer aus der Gruppe soll ihm dann in unmittelbarer Bahnhofsnähe von hinten mit einer Hand ins Gesicht geschlagen haben. Danach hätten sich die vier Jugendlichen entfernt.

Der 53-Jährige klagte über leichte Schmerzen im Gesicht und lehnte eine medizinische Behandlung ab. Die Ermittlungen dauern an. Nähere Angaben zu den Jugendlichen wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Berliner Polizei für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (cw/pm)

-w-

#1 LothiAnonym
  • 22.07.2023, 12:19h
  • Ähnliches habe ich auch schon erlebt. Nur sagte ich nichts und stieg an der nächsten Station einfach in ein anderes Abteil. Diese Heinis haben es förmlich darauf angelegt sich mit Leuten anzulegen. Feige auch noch obendrein.
    Nur taucht die Frage nach Zeugen hier leider immer wieder auf.
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