https://queer.de/?4640
- 12. April 2006 1 Min.
Washington (queer.de) - Das US-Verteidigungsministerium hat zugegeben, Homo-Gruppen ausspioniert zu haben. Vor vier Monaten hatte der TV-Sender NBC berichtet, dass das Pentagon schwul-lesbische Unigruppen in New York, New Jersey und Kalifornien bespitzelt und mindestens eine Gruppe als "wahrscheinlich terroristische Bedrohung" eingestuft habe (queer.de berichtete). Daraufhin hat die Servicemembers Legal Defense Network (SLDN), eine Gruppe für homosexuelle Armeeangehörige, von der Regierung Auskunft verlangt. Weil das Pentagon bis Februar keine weiteren Informationen preisgab, hat das SLDN Klage eingereicht. Jetzt hat das Verteidigungsministerium zugegeben, Gruppen an mindestens drei Universitäten ausspioniert zu haben, die sich gegen die "Don't ask don't tell"-Politik aussprachen. "Das Pentagon hat bestätigt, unsachgemäß Informationen gesammelt zu haben", erklärt C. Dixon Osburn vom SLDN. "Diese Daten sollten vernichtet werden. Keine weitere Überwachung darf in der Zukunft stattfinden. Die freie Meinungsäußerung ist keine Gefahr für unsere nationale Sicherheit." (dk)
Links zum Thema:
» Erklärung des Pentagon (PDF-Datei auf der SLDN-Seite)











Da hat der Mann recht. So weit haben sie es schon gebracht.