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- 12. April 2006 2 Min.
Washington (queer.de) - Die Teilnahme von homosexuellen Eltern beim jährlichen Ostereiersuchen auf dem Rasen des Weißen Hauses in Washington hat für Aufregung gesorgt. Die Family Pride Coalition hatte angekündigt, dass rund 200 schwule oder lesbische Eltern und deren Kinder an dem Event am Ostermontag teilnehmen werden. Insgesamt werden 16.000 Gäste erwartet. Über 14.000 Eier sollen gefärbt werden. "Wir freuen uns, ein Teil dieser großartigen amerikanischen Tradition sein zu können", freut sich Jennifer Chrisler, Vorsitzende der Family Pride Coalition. Das White House Easter Egg Roll wird seit 1878 veranstaltet. Die Homo-Eltern wollen sich während der Veranstaltung mit regenbogenfarbenen Bändchen zu erkennen geben. Protest kam von christlichen Gruppen: "Es ist amüsant aber nicht sehr überzeugend, dass Family Pride sagt, sie machen mit dem Coup kein politisches Statement", beschwert sich Mark Tooley vom Institute on Religion and Democracy gegenüber der "Herald Tribune". "Die Behauptung, wir würden die Veranstaltung politisieren, ist wirklich lustig", meint dagegen Colleen Gillespie, Professorin der New Yorker Universität, gegenüber dem britischen "Guardian". "Wir gehen da hin, weil wir den amerikanischen Bürgern zeigen wollen, dass es auch unsere Familien gibt. Sonst reden ja nur Politiker über uns. Es ist nur die extreme Rechte, die uns scheinbar nicht als Familie sehen kann. Außerdem ist es ein tolles Event. Die Kinder werden sich bis ans Ende ihres Lebens daran erinnern." Nach Vorgaben des Weißen Hauses dürfen auch Homo-Eltern an der Veranstaltung teilnehmen. Nur die Anzahl der Erwachsenen wird auf zwei pro Gruppe beschränkt und ein Kind muss unter acht Jahren alt sein. (dk)
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» White House Easter Egg Roll









