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Während der "Eras"-Tour

Tanzende Fans von Taylor Swift verursachen Erdbeben in Seattle

Fans von Taylor Swift haben bei Auftritten der Sängerin in den USA so wild getanzt und getobt, dass sie dabei seismische Aktivitäten der Stärke 2,3 auslösten.


Taylor Swift bei einem Konzert im Jahr 2022 (Bild: Raph_PH / wikipedia)
  • 29. Juli 2023, 01:40h - 2 Min.

Taylor Swift (33) hat sich vor wenigen Tagen auf Instagram für die grandiose Stimmung bei ihren Auftritten im Rahmen der "Eras"-Tour in Seattle bedankt. Kein Wunder, konnte eine Seismologin doch mittlerweile feststellen, dass die Fans vor Ort derart tobten, dass sie dabei sogar gewissermaßen ein kleines Erdbeben ausgelöst haben.

Es seien laut der Wissenschaftlerin Jackie Caplan-Auerbach seismische Aktivitäten aufgezeichnet worden, die einem Erdbeben der Stärke 2,3 entsprechen, berichtet "CNN".

"Swift Quake" doppelt so stark wie "Beast Quake"

Die Professorin an der Western Washington University erklärte, dass das "Swift Quake" betitelte Ereignis mit dem sogenannten "Beast Quake" aus dem Jahr 2011 verglichen wurde, das am selben Seismographen aufgezeichnet worden sei.

Damals wurden entsprechende Aktivitäten nach einem Touchdown des American-Football-Stars Marshawn Lynch (37) beobachtet. Das Beben bei Swifts Konzerten sei jedoch gut doppelt so stark gewesen. Der größte Unterschied bestehe in der Dauer. Während 2011 nach dem Touchdown kurz gefeiert wurde, beeinflusse bei einem Konzert etwa auch der Beat der Musik das Ganze.

Caplan-Auerbach liebe, dass sie den wissenschaftlichen Aspekt mit anderen teilen könne: "Alltägliche Beobachtungen und Erfahrungen sind Wissenschaft." Man müsse dazu keinen weißen Laborkittel tragen.

Swift bedankte sich bei Fans

Taylor Swift hingegen hatte sich kürzlich auf fInstagram bei den Fans für eines ihrer absoluten "Lieblingswochenenden" bedankt. Das Publikum in Seattle sei nicht nur gesprungen und habe getanzt, sondern habe auch "aus voller Lunge" gejubelt, geschrien und gesungen.

Swift engagiert sich seit einigen Jahren intensiv für LGBTI-Rechte. 2019 startete sie etwa eine Petition, in der sie die Einführung eines USA-weiten Antidiskriminierungsgesetzes forderte, das auch sexuelle und geschlechtliche Minderheiten schützt (queer.de berichtete). Außerdem warb sie in ihrem Song "You Need To Calm Down" für Akzeptanz – in dem Musikvideo traten zahlreiche queere Promis wie die lesbische Moderatorin Ellen DeGeneres, Sänger Adam Lambert, "Modern Family"-Star Jesse Tyler Ferguson, die trans Schauspielerin Laverne Cox ("Orange Is the New Black") und Dragqueen RuPaul auf (queer.de berichtete). 2020 wurde sie mit dem GLAAD Vanguard Award ausgezeichnet (queer.de berichtete). (cw/spot)