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Evangelische Kirche
Nordkirche erstmals mit eigenem Truck beim CSD Hamburg dabei
Die Kirche heiße alle Menschen als geliebte Geschöpfe Gottes willkommen, erklärte die evangelische Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt in einer Videobotschaft.

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt (Bild: Thomas Müller)
- 2. August 2023, 01:25h 2 Min.
An der diesjährigen Demoparade zum Christopher Street Day in Hamburg will sich die Nordkirche mit einem eigenen Wagen beteiligen. "Liebe tut der Seele gut – ich freue mich sehr, dass wir als Nordkirche unter diesem Motto zum ersten Mal beim Hamburger Pride dabei sind", erklärte Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt am Dienstag in einer Videobotschaft. Die Kirche heiße alle Menschen als geliebte Geschöpfe Gottes willkommen. "Die Vielzahl der Geschlechter, geschlechtlicher Selbstverortungen und verantwortlicher sexueller Orientierungen verstehen wir als Segen und Reichtum unter Gottes Regenbogen", sagte die Landesbischöfin.
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Auf der Veranstaltung am Samstag seien auch die Pastor*innen von der kirchlichen Event-Agentur St. Moment und vom Konvent schwuler und lesbischer Theologinnen und Theologen präsent und böten Segnungen vor Ort an. Die Nordkirche hatte 2016 beschlossen, auch gleichgeschlechtliche Paare zu segnen (queer.de berichtete). Seit 2019 gibt es die Trauung für alle (queer.de berichtete).
Das Motto des Hamburg Pride in diesem Jahr lautet "Selbstbestimmung jetzt! Verbündet gegen Trans*Feindlichkeit". Die Demoparade startet am Samstag, den 5. August 2023 um 12 Uhr an der Langen Reihe. An der Veranstaltung wollen auch Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und die Zweite Bürgermeisterin und Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) teilnehmen. Die CDU ist "nicht willkommen" (queer.de berichtete). (cw/dpa)














