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Polizeibericht
Mainz: Angriff mit Messer und Reizgas gegen junge queere Person
Ein Jugendlicher hat in Mainz eine queere jugendliche Person und ihre Begleitung mit einem Messer bedroht und Pfefferspray gegen sie gesprüht. Beide erlitten Rötungen und Reizungen im Gesicht sowie kurzzeitige Atemnot.
- 2. August 2023, 06:51h 2 Min.
In Mainz kam es am Montag zu einer queerfeindlichen Gewalttat. Das meldete das Polizeipräsidium der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt am Mittwoch.
Laut Polizeibericht erstattete eine "jugendliche und queere Person" am Dienstagnachmittag Anzeige. Demnach ging sie am Nachmittag zuvor zusammen mit einer weiteren jugendlichen Person in der Mainzer Oberstadt durch eine Unterführung und traf dort auf drei andere jugendliche Personen. Aus dieser Gruppe heraus rief ein männlicher Jugendlicher queerfeindliche Beleidigungen.
Als es kurz darauf zu einem erneuten Zusammentreffen kam und sich die geschädigte Person "verbal wehrte", kam es zu einer kurzen Verfolgung, nach welcher der männliche Jugendliche die beiden Geschädigten stellte, sofort ein Messer vorhielt und die Herausgabe von Geld verlangte. Da die Geschädigten kein Geld mitführten, sprühte der Täter Pfefferspray in deren Richtung. Beide erlitten Rötungen und Reizungen im Gesicht sowie kurzzeitige Atemnot. Der Täter ist unmittelbar danach geflüchtet.
Die Personalien des Täters stehen fest. "Aufgrund der schutzwürdigen Interessen der Personen können keine weiteren Details veröffentlicht werden", heißt es im Polizeibericht. Die Ermittlungen werden durch das "Haus des Jugendrechts" des Polizeipräsidiums Mainz geführt. (cw/ots)











