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Primetime bei ZDFneo

Ben Whishaws "This Is Going to Hurt" kommt ins deutsche Free-TV

Der Spartensender ZDFneo zeigt zur besten Sendezeit alle Folgen der britischen Krankenhausserie "This Is Going to Hurt", die von einem schwulen Assistenzarzt in der Gynäkologie handelt.


Nach einem schwierigen Arbeitstag ist es für Adam (Ben Whishaw) nicht leicht, sich zu entspannen (Bild: ZDF / BBC / Ludovic Robert/ [M] FeedMee)

Alle Folgen der siebenteiligen britischen Serie "This Is Going to Hurt" werden am Sonntag, 17. September, ab 20.15 Uhr zum Binge-Watching auf ZDFneo ausgestrahlt. Die Reihe über den schwulen Gynäkologen Adam Kay (Ben Whishaw) war bereits Anfang 2022 im Hauptprogramm der BBC gezeigt worden und hatte seine Deutschlandpremiere letzten Herbst bei Magenta TV. Nun ist die Krankenhausserie erstmals im deutschen Free-TV zu sehen. Ab dem Tag nach der Ausstrahlung (18. September, 6 Uhr) stehen die Folgen auch kostenlos in der ZDF-Mediathek zum Abruf bereit.

"This Is Going to Hurt" basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Bestseller von Adam Kay, der im Jahr 2017 veröffentlicht wurde. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung von Tagebuch-Einträgen, die Kay während seiner medizinischen Ausbildung in einem öffentlichen Krankenhaus in London zwischen 2004 und 2010 verfasst hat.

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Hoch gelobte Serie

Die Serienadaption, die im Jahr 2006 spielt und auch die Nachteile des viel kritisierten staatlichen Gesundheitssystems in England zeigt, hat überwiegend hervorragende Kritiken erhalten. Auf queer.de lobte Patrick Heidemann den Hauptdarsteller mit den Worten: "Ben Whishaw, der von Q in den Bond-Filmen über 'Lilting' und 'London Spy' bis 'A Very English Scandal' in seinen queeren Rollen immer besonders brillant ist, erweist sich für die Hauptrolle als Glücksgriff: Der Balanceakt zwischen verhärtetem Sarkasmus, ehrlicher Verzweiflung und liebenswürdigem Charme gelingt ihm eindrucksvoll."

Der 42-jährige Whishaw war 2012 im echten Leben eine eingetragene Partnerschaft mit dem australischen Komponisten Mark Bradshaw eingegangen. Über seine sexuelle Orientierung wollte er lange nicht öffentlich reden. 2011 sagte er etwa dem "Out"-Magazin: "Für mich ist es wichtig, ein gewisses Grad an Anonymität aufrecht zu erhalten. Als Schauspieler hat man ein Recht auf Privatsphäre und darauf, mysteriös zu bleiben." 2014 sprach er dann im "Independent" über seine Erfahrungen mit dem Coming-out als schwuler Mann: "Jeder war überraschend nett. Ich hatte das nicht erwartet."

In dem neuen Spielfilm "Passages" stellt Whishaw den Ehemann der Figur des deutschen Schauspielers Franz Rogowski ("Große Freiheit") dar. Der Film startet am 31. August bundesweit in den Kinos (queer.de berichtete). (dk)

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