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- 18. April 2006 1 Min.
Washington (queer.de) - Private religiöse Universitäten sollen generell von staatsweiten oder kommunalen Antidiskriminierungsrichtlinien ausgenommen werden. Das wollen die Republikaner im US-Kongress durchsetzen. Das Hochschulrahmengesetz, das derzeit im Parlament beraten wird, sieht vor, dass religiöse Hochschulen nicht gegen ihre Glaubensgrundsätze Studenten aufnehmen oder Angestellte einstellen müssen. Das Repräsentantenhaus hat diesem Entwurf bereits zugestimmt, er befindet sich derzeit im Senat. Der Passus wurde vom republikanischen Abgeordneten Chris Cannon aus Utah eingebracht. Insbesondere die Brigham Young University aus seinem Heimatstaat hatte sich für eine Ausnahme in den Antidiskriminierungsrichtlinien stark gemacht. Die Hochschule gehört der mormonischen Kirche. "Es sollte klar sein, dass wir uns an unserer Glaubensgrundsätzen messen müssen", so Uni-Sprecherin Carri Jenkins zur Tageszeitung "Desert News". Derzeit sorgt auch der von einer Homo-Gruppe initiierte Equality Ride für Schlagzeilen im Land (queer.de berichtete). Aktivisten wollen hier in 51 Tagen 18 Universitäten besuchen und für gleiche Rechte werben und demonstrieren. Dabei kam es wiederholt zu Festhnahmen. Zuletzt sind dabei am Freitag zehn Demonstranten bei der Air Force Academy in Colorado Springs verhaftet worden. (dk)















Seit hier auch vermehrt orthodoxes Gedankengut sich verbreitet, sollten wir alamiert sein, dass wir nicht auch ein Schritt zurück tun.
Unsere "Genossen" in USA tun mir leid und ich wünsche ihnen, dass sie die Kraft haben für ihre Rechte zu kämpfen.