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Opfer-Pose

Der Wendler fühlt sich von Ross Antony diskriminiert

Der Comeback-Versuch von "Menschenfreund" Michael Wendler ist gescheitert – jetzt teilt der Verschwörungstheoretiker aus.


Michael Wendler (li.) greift Ross Antony an (Bild: Michael Schilling / wikipedia / Udo Grimberg / wikipedia)

  • 11. August 2023, 10:27h 2 Min.

Eigentlich wollte der 51-jährige Michael Wendler im kommenden Frühjahr beim Festival "Schlager unter Palmen" auf Kreta seine Rückkehr als Schlagersänger feiern. Doch daraus wird nichts: Weil andere Künstler – angeführt vom offen schwulen Ex-Dschungelkönig Ross Antony – ihre Teilnahme wegen der Buchung des skandalumwitterten Wender absagten, ist "Schlager unter Palmen" am Donnerstag ganz gestrichen worden. Daraufhin griff Wendler Antony und andere Kollegen an und warf ihnen Diskriminierung vor.

Der Hintergrund: Ross Antony hatte zunächst in einer Instagram Story erklärt, er wolle an "Schlager unter Palmen" nicht teilnehmen, weil er nicht mit Wendler in Zusammenhang gebracht werden wolle. Er wolle sich zu 100 Prozent von den Aussagen Wendlers distanzieren. Andere Acts – das ehemalige voXXclub-Mitglied Julian David (34) und die Band Zeitflug – folgten diesem Vorbild.

Daraufhin verkündete Veranstalter René Ulbrich (45) auf Instagram die Absage: "Wir haben alle Künstler ausschließlich nach ihrem musikalischen Werk und Schaffen und keinesfalls nach ihren politischen Ansichten ausgewählt", so Ulbrich. "Wir kommen jedoch dem Wunsch und der Kritik unserer Gäste nach und sagen hiermit die geplante 'Schlager unter Palmen'-Reise 2024 nach Kreta ab." Zudem beklagte er "Hass- und Hetzkommentare sowie beleidigende und verleumdende Nachrichten zu meiner Person".

Wendler griff Antony und die anderen Acts, die wegen ihm abgesagt haben, daraufhin persönlich auf Facebook an. Diese seien "gebürstet Mainstream" und würden sich "ewig grinsend gegen Diskriminierung positionieren[,] aber durch ihr Verhalten genau dieses machen". Ferner erklärte er: "Für mich sind jedenfalls solche Künstler wie oben erwähnt bemitleidenswerte und charakterlose Künstler[,] die noch immer glauben, dass ihr [S]chweigen in der menschenverachtenden Coronazeit gut war." Gleichzeitig verteidigte er seine Haltung zu Corona: "Ein guter Künstler setzt sich für seine Fans ein[,] warnt und beschützt. Ich habe es gemacht und würde es immer wieder tun. ICH LIEBE MEINE FANS und bin ein MENSCHENFREUND. Niemand hat das Recht Grundrechte zu beschneiden." Niemand könne die "Rückkehr des Königs" – damit meint Wendler sich selbst – aufhalten.



Wendler hatte seit Beginn der Coronakrise mit verschwörungstheoretischen Äußerungen für Entsetzen gesorgt. So schnitt ihn RTL 2020 aus der Sendung "Deutschland sucht den Superstar", weil der Sänger die Bundesrepublik wegen der Corona-Politik als KZ bezeichnet hatte. Später leugnete er auch den Klimawandel – zur Hochwasserkatastrophe 2021, bei der 186 Menschen in Deutschland starben, schrieb er ohne Ironie in Versalien: "Es war eine Wetterwaffe." Außerdem teilte er russische Kriegspropaganda und antisemistische Verschwörungserzählungen. (dk)

Direktlink | Ross Antony mag kein Fan vom Wendler sein – mehr Zuneigung hat er für die Liebe
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