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Kritik von Hella von Sinnen
Köln geht gegen pinke Bank bei Dirk-Bach-Grab vor
Die rosafarbene Bank vor dem Grab von Dirk Bach soll nach dem Willen der Stadt Köln weg – daran gibt es viel Kritik.

Auch in den Kölner Lokalnachrichten war Dirk Bachs Bank Thema (Bild: Screenshot WDR Fernsehen Köln)
- 14. August 2023, 11:52h 2 Min.
Die Stadtverwaltung Köln hat mit einer Anordnung Unruhe unter Fans des 2012 verstorbenen Comedians Dirk Bach ausgelöst. Die Stadt ordnete vergangene Woche an, 100 privat aufgestellte Sitzbänke auf dem Melatenfriedhof, der größten Ruhestädte Kölns, zu entfernen. Dazu zählt auch die rosafarbene Bank vor dem Grab von Dirk Bach. Neben dem an der Bank angebrachten Schild "Audienz beim Mäusekönig" hängt nun ein Zettel der Stadt, in der die Entfernung der Sitzgelegenheit bis zum 8. September angeordnet wird.
"Unsensible Aktion"
"Ich finde, dass das eine unsensible Aktion der Stadt Köln ist", erklärte etwa Hella von Sinnen, eine enge Freundin des Verstorbenen. Derartige Bänke seien auch Teil der Trauerarbeit. "Wir sind der Meinung, dass die Bank mit zur Grabstätte gehört", erklärte die 64-Jährige weiter. Ansonsten handle es sich um "Störung der Totenruhe. Und vor allem Störung der Angehörigengefühle".
Posted by Von Sinnen on Wednesday, July 12, 2023
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Konkret forderte die Stadt, alle nicht genehmigten Bänke im Zentralfriedhof im Stadtteil Lindenthal zu entfernen. So solle "ein würdevolles und einheitliches Erscheinungsbild, insbesondere in Bezug auf den besonderen Charakter des denkmalgeschützten Melatenfriedhof" sichergestellt werden. Zudem seien viele der Bänke in einem maroden Zustand – und sollte sich ein Besucher oder eine Besucherin auf einer solchen Bank verletzen, würde die Stadt Köln haften, sagte ein Vertreter des Grünflächenamtes in der WDR-"Lokalzeit Köln". Außerdem wolle die Stadt mehr eigene Bänke aufstellen – allerdings nicht in Rosa und nicht direkt an den Gräbern, sondern an den Wegen.
Kritik gibt es auch vom Förderverein Melaten, der sich "für die Revitalisierung der Bestattungskultur" einsetzt. So sei das Grab von Dirk Bach neben dem von Willy Millowitsch das meistbesuchte in Köln, auch wegen der Originalität der Grabgestaltung. "Dieser Originalität hat die Friedhofsverwaltung nun den Kampf angesagt", so Fördervereinsmitglied Bernd Woidke. (cw)















