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Mecklenburg-Vorpommern
Queerfeindliche Hetze an mehreren Orten in Schwerin verbreitet
Am queeren Klub Einblick, an den Büros von Linken und Piratenpartei sowie am Lokal "Benno B" brachten unbekannte Personen Folien mit der Aufschrift "Familie schützen! Homopropaganda in Schwerin stoppen!" an. Die Polizei ermittelt.

Aufkleber am Büro von Piratenpartei und Aktionsgruppe Stadt- und Kulturschutz (ASK) in der Severinstra0e (Bild: ASK)
- 14. August 2023, 19:58h 2 Min.
Entsetzen über queerfeindliche Hetze in Schwerin: An mehreren Orten der Stadt brachten unbekannte Personen 30 mal 40 Zentimeter große Folien mit der Aufschrift "Familie schützen! Homopropaganda in Schwerin stoppen!" sowie einer durchgestrichenen Regenbogenfahne an. Betroffen waren der queere Klub Einblick, die Büros von Linken und Piratenpartei sowie das Lokal "Benno B".
Hinweise zu den queerfeindlichen Folien erreichten die Polizei Schwerin telefonisch sowie über die Onlinewache. Alle aufgebrachten Folien konnten durch eingesetzte Beamt*innen rückstandlos entfernt werden, meldete das Polizeipräsidium Rostock am Montagabend. Beschädigungen wurden in diesem Zusammenhang nicht festgestellt.
"Wir lassen uns von so einem Mist nicht einschüchtern"
In einer Stellungnahme zeigten sich die Piratenpartei Mecklenburg Vorpommern und die Aktionsgruppe Stadt- und Kulturschutz (ASK), die beide in der Severinstraße 28 ihre Büros haben, "echt sauer und genauso enttäuscht" über die "echt widerlichen" Hass-Aufkleber. "Wir stehen für Offenheit, Vielfalt und Respekt, und so ein kindischer Vandalismus passt überhaupt nicht in unsere Ecke", erklärte ASK-Stadtvertreter Dennis Clasen. "Wir lassen uns von so einem Mist nicht einschüchtern und setzen unser Engagement für ein besseres Miteinander noch entschlossener fort." (ots/mize)















