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- 19. April 2006 1 Min.
Genf/Bern (queer.de) - Drei HIV-Patienten in der Schweiz wurden Medikamente verweigert, weil sie die Krankenkassenbeiträge nicht bezahlt hatten. Gesundheitsminister Pascal Couchepin kritisierte in einem Interview mit der Zeitung "Le Matin dimanche" den Leistungsstopp als "nicht tolerierbar". Jeder müsse die Medikamente erhalten, die er brauche, so der Minister. Den drei namentlich nicht genannten Personen aus Genf wurde die so genannte Tritherapie vorenthalten. Sie ist für die Betroffenen lebenswichtig, da sich ohne die Einnahme die HI-Viren vermehren können und so die Immunabwehr geschwächt wird. Grund für die Vorenthaltung der Leistungen ist eine seit Anfang des Jahres gültige Verordnung, die es den Kassen erleichtert, die Leistungen für Patienten zu stoppen, die zahlungsunwillig sind. Minister Couchepin hatte bei der Einführung erklärt, dass nicht Zahlungsunfähige von der Änderung betroffen und lebenswichtige Behandlungen weiterhin gesichert seien. (pm/dk)















und dann die HIV-medikamente vorenthalten? oh mann...
dass das ne riesen-sauerei ist, ist wohl allen klar.
wahrscheinlich war da ulrich zwingli sachbearbeiter bei der krankenkasse...