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  • 19. April 2006 9 1 Min.

Moskau (queer.de) - Die Russisch-orthodoxe Kirche hat sich an einem Kongress in der Christerlöser-Kathedrale gegen die Allmacht der universellen Menschenrechte und den westlichen "aggressiven Liberalismus" ausgesprochen. Das berichtet die Nachrichtenagentur epd. "Orthodoxe Gläubige sind bereit, die Weltanschauung anderer Völker zu akzeptieren", erklärte Metropolit Kyrill von Smolensk und Königsberg, der Leiter des Außenamtes der Moskauer Patriarchats: "Aber sie können nicht schweigen, wenn ihnen fremde Normen aufgezwungen werden, die den Grundlagen des orthodoxen Glaubens widersprechen." Die westlichen Einflüsse verwischten "die Grenze zwischen Gut und Böse". Als Beispiel nannte er die "Einschüchterung" von Pfarrern im Westen, wenn diese sich gegen Homosexualität aussprechen würden. In einer auf dem Kongress verabschiedeten Erklärung heißt es: "Es gibt Werte, die nicht weniger wertvoll sind als die Menschenrechte." Dazu zählten "Glaube, Moral, Heiligtümer und Vaterland". Die russische Führung begrüßte die patriotische Erklärung: Russland müsse "die uns aufgedrängte Vorstellung vom unfehlbaren Westen" zurückdrängen, argumentierte die stellvertretende Parlamentschefin Ljubow Sliska. (dk)

-w-

#1 SvenAnonym
  • 19.04.2006, 16:53h
  • Auch ich bin der Meinung, man muss nicht alles aus dem Westen als unfehlbar annehmen, aber das gilt halt auch für die Religionen und Sekten.
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#2 pflanzen-freundAnonym
  • 19.04.2006, 17:10h
  • amen - halleluja!

    dieser pfaffe gehört pensioniert und seine krone in ein museum.
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#3 redforceAnonym
  • 19.04.2006, 18:43h
  • Völlig richtig, Ljubow Sliska, aber auch östliche reaktionäre Strömungen müssen zurückgedrängt werden. Ob auch Heteros für ein Stück Land bald wieder die Schuhe das Zaren küssen dürfen?
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