Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?4675

Berlin (queer.de) - Die Bevorzung von nichtverpartnerten homosexuellen Paaren gegenüber nichtverheirateten heterosexuellen Paaren bei Hartz IV soll nach dem Willen der Bundesregierung beendet werden. Das sagte Klaus Brandner, arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt". Im Sommer will die Regierung mit einem Optimierungsgesetz insgesamt 1,2 Milliarden Euro bei Langzeitarbeitslosen einsparen. Derzeit müssen heterosexuelle Paare, die in einer Lebensgemeinschaft miteinander leben, füreinander einstehen. Homosexuelle Paare, die keine Eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen sind, müssen das aber noch nicht. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) kritisierte, dass das Ungleichgewicht zwischen Rechten und Pflichten bei Hetero- und Homo-Paaren nun noch größer werde: "Eheähnliche Paarer können, wenn sie wollen, heiraten und können dann ihre gesamten Unterhaltsleistungen über das Ehegattensplitting von der Steuer absetzen. Wenn gleichgeschlechtliche Paare eine Lebenspartnerschaft eingehen, ändert sich an ihrer Besteuerung nichts, Sie werden sowohl bei der Einkommen- als auch bei der Erbschaftsteuer weiter wie Fremde behandelt", argumentiert Manfred Bruns, Sprecher des LSVD. "Wir haben immer betont, dass wir bereit sind, 'gleiche Pflichten' zu übernehmen, wenn uns 'gleiche Rechte' zugestanden werden. Das ist bei den gleichgeschlechtlichen Paaren nicht der Fall." (dk)

-w-

#1 blumen-freundAnonym
  • 19.04.2006, 16:56h
  • ich finde es okay, dass man hier gleiche pflichten einführt...

    aber nur wenn im gegenzug auch in der ehe angeglichen wird.

    in der zwischenzeit heißt es für mich: "wer hat uns verraten? sozialdemokraten!"
  • Direktlink »
#2 gerdAnonym
  • 19.04.2006, 17:10h
  • Wenn endlich die Anpassung in der Erbschafts- und in der Einkommenssteuer für Eingetragene Lebenspartnerschaften erfolgen sollte, dann halte ich es auch für gerecht, wenn nichtverpartnerte gleichgeschlechtliche Paare bei Hartz IV berücksichtigt werden.

    Da darf man dann gespannt sein, ob es "nur" weitere Pflichten für homosexuelle Paare gibt, oder aber ob es auch endlich die entsprechenden Rechte gibt.

    Daran muss sich die SPD auch messen lassen, das sollte sie wissen ! Ansonsten kann man "besser" Grüne oder Linkspartei wählen und sollte die Sozialdemokraten von der Wahlliste für viele, viele Jahre streichen.

    Wir werden sehen, was die SPD macht: ob sie zu ihren Worten und ihrem Parteiprogramm steht oder ob sie "alles vergisst" und lieber vor den Konservativen "kuschtt".
  • Direktlink »
#3 Die Kanzlerin der HerzenAnonym
  • 19.04.2006, 17:35h
  • Die gleichen Rechte für alle Leute,
    das will auch, ganz klar, meine tolle CDU heute!
    Sie will, dass alle glücklich sind,
    ob Homo, Hetero, Transe oder Kind.

    Natürlich müssen wir uns dranhalten,
    und auch die Zukunft ausgestalten,
    doch statt euch in Hartz IV zu verreiten,
    macht was für die Wirtschaft und geht arbeiten!

    Eure Euch liebende Kanzlerin der Herzen!
  • Direktlink »