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Debatte um deutschen Beitrag

Barbara Schöneberger bringt Helene Fischer als ESC-Retterin ins Spiel

Bei den letztes vier Eurovision Song Contests hat Deutschland stets den letzten oder vorletzten Platz belegt – ESC-Dauermoderatorin Barbara Schöneberger hat eine Idee, wie sich das ändern lässt.


Frau Schöneberger hat da mal so eine Idee… (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
  • 1. September 2023, 10:33h 2 Min.

Barbara Schöneberger würde gerne Helene Fischer für Deutschland zum ESC schicken. Das hat die 49-Jährige laut "Merkur" in ihrem Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" erklärt, als sie mit Komiker Olli Dittrich über die Zukunft des Musikwettbewerbs sprach.

Dittrich forderte ein neues Konzept – so solle im Vorentscheid nur ein bekannter Künstler oder eine bekannte Künstlerin antreten und das ARD-Publikum lediglich über den Song entscheiden. Zuletzt wurde dieser Modus 2011 angewandt, als Vorjahressiegerin Lena Meyer-Landrut als Kandidatin feststand und lediglich ein neues Lied für sie gesucht wurde – die Entscheidung fiel am Ende auf "Taken By A Stranger", das es immerhin auf den zehnten Platz beim ESC in Düsseldorf schaffte.

Ist der Xavier-Naidoo-Schock überwunden?

2015 wollte der NDR mit Xavier Naidoo ebenfalls einen Sänger bereits vornominieren – allerdings machte der Sender nach heftiger Kritik an dem umstrittenen Interpreten einen Rückzieher (queer.de berichtete). 2020 und 2021 gab es gar keinen Vorentscheid, vielmehr zogen nach einer internen Entscheidung Ben Dolic mit "Violent Thing" und Jendrik mit "I Don't Feel Hate" automatisch ins ESC-Finale ein – ohne Erfolg: Dolic konnte wegen der Corona-Krise nicht antreten, Jendrik belegte am Ende mit mageren drei Punkten den vorletzten Platz und schaffte es nicht einmal in die deutschen Singlecharts.

Schöneberger erklärte im Podcast, für sie gebe es nur eine richtige Kandidatin für die automatische Nominierung: "Ich weiß, was du meinst: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Wir wissen ja nicht, was nächstes Jahr kommt: Vielleicht singt ja Helene Fischer für uns", so die Moderatorin. Die beliebte Schlagersängerin ist schließlich für die im ESC wichtigen Showeinlagen und Akrobatik-Performances bekannt.

Fischer tourt derzeit durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Kürzlich sorgte sie in Köln wegen eines Textaussetzers beim Song "Regenbogenfarben" für Schlagzeilen (queer.de berichtete).

Sie wird außerdem dieses Jahr wieder in einer spektakulären Weihnachtssendung aus Düsseldorf im ZDF zu sehen – der Vorverkauf beginnt in wenigen Tagen. Die Sendung wird wohl auch wieder in ORF und SRF übertragen; das könnte zumindest dazu führen, dass bei einem ESC-Auftritt ein paar Punkte aus Österreich und der Schweiz zu erwarten sind. (cw)

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