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  • 10. Januar 2004 - 1 Min.

Braunschweig Wegen Volksverhetzung und Beleidigung ist ein selbst ernannter Wanderprediger am Freitag vom Braunschweiger Amtsgericht zu einer dreimonatigen Haftstrafe mit Bewährung verurteilt worden. Der 68-Jährige hatte auf öffentlichen Plätzen und in Fußgängerzonen die "atomare Ausrottung" Homosexueller gefordert und Frauen in Hosen als "Nutten" bezeichnet, ansonsten Bibelverse zitiert. Vor Gericht hatte er sich verteidigt, niemanden beleidigen zu wollen: "Ich will meine Zuhörer zu Jesus zurückführen". "Die Äußerungen richten sich gegen die Menschenwürde", befand hingegen die Richterin Susanne Matussek. Dagegen stehe das Recht auf freie Meinungsäußerung zurück. (nb/pm)

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