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Demo vor Landtag
Niedersachsen: Mehr Anstrengungen gegen Queerfeindlichkeit gefordert
In Niedersachsen wird zu wenig gegen Queerfeindlichkeit getan, so das Queere Netzwerk. Deshalb protestierten Aktivist*innen vor dem Landtag.

Der Landtag könnte mehr für LGBTI-Rechte tun, so das Queere Netzwerk Niedersachsen (Bild: Niedersächsischer Landtag / Focke Strangmann)
- 14. September 2023, 14:45h 1 Min.
Das Queere Netzwerk Niedersachsen (QNN) hat von der niedersächsischen Landespolitik mehr Anstrengungen gegen Queerfeindlichkeit gefordert. "Solidaritätsbekundungen und Symbolpolitik reichen nicht mehr aus", sagte QNN-Vorständin Franziska Fahl. Notwendig seien konkrete Maßnahmen. Die rot-grüne Landesregierung habe eigentlich noch vor der Sommerpause eine Resolution gegen Queerfeindlichkeit beschließen wollen. Eine Beschlussfassung lasse jedoch bis heute auf sich warten, kritisierte sie.
Am Donnerstag protestierte das Netzwerk gemeinsam mit dem Landesverband Schlau Niedersachsen in der Nähe des Landtags in Hannover. Die Polizei zählte rund 20 Teilnehmende. Schlau bietet Bildungs- und Antidiskriminierungsveranstaltungen zu geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung für Schulen und andere Einrichtungen an.
Die steigenden queerfeindlichen Übergriffe würden den Alltag vieler queerer Personen beeinflussen, hieß es. 2022 sind laut offiziellen Zahlen bundesweit mehr als 1.400 queerfeindlichen Straftaten gezählt worden (queer.de berichtete). Auch in den Workshops in den Schulen seien die Teamerinnen und Teamer zunehmend mit queerfeindlichen Aussagen konfrontiert. (dpa/cw)














