Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?47036

Reise durch die Vergangenheit und Gegenwart

111 queere Orte in Berlin, die man gesehen haben muss

Steven Meyer, Christopher Ferner und Charlie Spiegelfeld haben im Emons Verlag einen neuen queeren Stadtführer für die Hauptstadt veröffentlicht.


Symbolbild: Am Berliner CSD nehmen bis zu 500.000 Menschen teil (Bild: communiGAYtion.com / Phil Hollister)
  • 21. September 2023, 03:16h 3 Min.

Welche Persönlichkeiten prägten die queere Geschichte Berlins? Wo feiern die queeren Communitys in Berlin am längsten? Und wo gibt es die besten Dragshows?

Berlin, die chaotischste und aufregendste Stadt Deutschlands, bietet weit mehr als Fernsehturm, Checkpoint Charlie und Brandenburger Tor. Ein neuer Guide stellt 111 spannende, offene und queere Orte in Berlin vor, die selbst Einheimische vielleicht noch gar nicht alle kennen – oder von einer neuen Seite betrachten können.

- Werbung -

We are here, we are queer, get used to it!


Der Reiseführer "111 queere Orte in Berlin, die man gesehen haben muss" ist im Emons Verlag erschienen

Berlin war nicht immer so queer, wie es sich heute präsentiert. Auch hier wurden Menschen abseits der über Jahrzehnte strafrechtlich verfolgt. Die Autoren Steven Meyer und Christopher Ferner möchten aber nicht nur von den dunklen Kapiteln der ehemals geteilten Stadt erzählen, sondern vielmehr Orte vorstellen, an denen schwules, lesbisches, trans, inter und queeres Leben heute stattfindet.

Die Hauptstadt hat trotz Wohnungsmangel, steigender Mieten und fortschreitender Gentrifizierung besonders viele Angebote und Hotspots zu bieten: Bars, Clubs, Partys, Galerien und Theater, die abseits der heterosexuellen Norm arbeiten. Queere Minderheiten finden hier schon seit Jahren Schutzräume und prägen das Bild der Stadt in der Welt. Mit Fug und Recht darf Berlin von sich behaupten, die mit Abstand queerste Stadt Deutschlands zu sein. Das Buch lädt zu einer Reise durch die Vergangenheit und die Gegenwart Berlins ein und stellt bemerkenswerte Orte und besondere Menschen vor. Mit wunderbaren Fotografien von Charlie Spiegelfeld veranschaulicht das Buch, wie offen, divers und bunt die Stadt ist und was sie alles zu bieten hat.

Nach "111 queere Orte in Hamburg, die man gesehen haben muss" hat der Emons Verlag jetzt "111 queere Orte in Berlin, die man gesehen haben muss" (Amazon-Affiliate-Link ) herausgebracht. Es ist als 240 Seiten starkes Taschenbuch für 18 Euro zu haben.

Über die Autor*innen

Steven Meyer arbeitet als freier Journalist und schreibt hauptsächlich über gesellschaftspolitische und queere Themen. Er leitet zudem die Produktionsfirma Wintergarten Film. Obwohl er schon durch die ganze Welt gereist ist, hat es Hamburg ihm schon vor vielen Jahren angetan. Deshalb pflegt er eine ganz besondere Freundschaft zur Hansestadt.

Christopher Ferner arbeitet als freier Journalist unter anderem für das "ARTE Magazin", den rbb und "Tagesspiegel". Während seines Studiums in Hannover zog es ihn, besonders am Wochenende, immer wieder nach Hamburg. Denn während das queere Nachtleben in der niedersächsischen Hauptstadt kaum bis gar nicht existent war, bot die Hansestadt zahlreiche Bars, Partys und Clubs für die Community. 

Charlie Spiegelfeld, geboren 1994 in Wien, studiert und arbeitet als Fotografin und Künstlerin in Hamburg. Als Dokumentar- und Porträt-Fotografin veröffentlichte sie mehrfach, unter anderem für den "Spiegel" und die "Berliner Zeitung". (dd/pm)

Infos zum Buch

Steven Meyer, Christopher Ferner: 111 queere Orte in Berlin, die man gesehen haben muss. Mit Fotografien von Charlie Spiegelfeld. 240 Seiten. Emons Verlag. Köln 2023. Taschenbuch: 18 € (ISBN 978-3-7408-1980-4)

Informationen zu Amazon-Affiliate-Links:
Dieser Artikel enthält Links zu amazon. Mit diesen sogenannten Affiliate-Links kannst du queer.de unterstützen: Kommt über einen Klick auf den Link ein Einkauf zustande, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis erhöht sich dadurch nicht.

-w-