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Niedersachsen
Braunschweig plant Regenbogen-Zebrastreifen
Nach dem Angriff auf einen jungen CSD-Teilnehmer soll Braunschweig als erste Stadt in Niedersachsen bis Juli 2024 einen Regenbogen-Zebrastreifen bekommen. Das beschloss der Stadtrat am Mittwoch.

Symbolbild: Regenbogenzebrastreifen in der englischen Stadt Bristol (Bild: IMAGO / Rolf Poss)
- 22. September 2023, 04:24h 2 Min.
Die Stadt Braunschweig plant einen Zebrastreifen in Regenbogenfarben. Ein entsprechender Beschluss wurde am Mittwoch vom Stadtrat gefasst, wie die "Braunschweiger Zeitung" (Bezahlartikel) am Donnerstag berichtete. Geplant sei zunächst ein Regenbogen-Zebrastreifen, der bis Juli 2024 fertiggestellt werden solle.
Braunschweig ist dem Bericht zufolge die erste Stadt in Niedersachsen, die einen mehrfarbigen Zebrastreifen gestaltet. Um Konflikte mit der Straßenverkehrsordnung zu vermeiden, die keine farbigen Überwege vorsehe, werde nun nach Standorten gesucht, an denen die Streifen keine Relevanz für den Straßenverkehr hätten, etwa am Eingang zu einer Fußgängerzone. Ein möglicher Ort könnte das Kult-Viertel rund um den Friedrich-Wilhelm-Platz sein.
Reaktion auf queerfeindliche Gewalt beim CSD
Der Antrag für den Regenbogenzebrastreifen war von der Fraktion der Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS) eingebracht worden. Anlass war der homofeindliche Angriff auf einen 22-jährigen CSD-Teilnehmer im August (queer.de berichtete).
In den vergangenen Monaten hatten bereits Bonn, Wiesbaden und zuletzt Nürnberg Fußgängerüberwege in Regenbogenfarben eröffnet (queer.de berichtete). Auch dort wurden Standorte in oder am Anfang von Fußgängerzonen gewählt.
Der Regenbogen-Zebrastreifen in Wiesbaden wurde bereits mehrfach Opfer von Vandalismus (queer.de berichtete). Der bunte Überweg in Bonn wurde im Juni von Rechtsextremen überklebt (queer.de berichtete). (cw/dpa)















