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Polizeibericht

Beleidigt, geschlagen, gegen Kopf getreten: Erneut homofeindliche Gewalt in Berlin

In Berlin-Spandau wurde ein 25-Jähriger am Freitagabend aus einer Gruppe von drei Männern heraus erst homofeindlich beschimpft und dann zusammengeschlagen. Der Staatsschutz ermittelt.


Symbolbild: Die Berliner Behörden machen mutmaßliche queer­feindliche Taten gezielt publik (Bild: René Mentschke / flickr)

  • 23. September 2023, 14:36h 2 Min.

Am Freitagabend soll ein 25-jähriger Mann in Berlin-Spandau zunächst homophob beleidigt und anschließend geschlagen und getreten worden sein. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Samstagnachmittag.

Nach derzeitigem Kenntnisstand war der 25-Jährige gegen 21.25 Uhr in der Klosterstraße unterwegs, als er zunächst aus einer Gruppe von drei Männern heraus homofeindlich beleidigt worden sein soll. Anschließend soll ihn einer aus der Gruppe zunächst geschlagen und ein anderer getreten haben, woraufhin er zu Boden gegangen sein soll. Am Boden liegend soll das Trio noch mehrmals gegen seinen Kopf getreten haben, bevor sie schließlich vom Ort flüchteten.

Der Angegriffene erlitt Schmerzen am Ober- und Unterkörper, wollte sich zunächst jedoch nicht ärztlich behandeln lassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat, wie bei Hass­kriminalität üblich. die weiteren Ermittlungen übernommen. Nähere Angaben zu den Angreifern wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Berliner Polizei für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (cw/pm)

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