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"Ich werde das vermissen"

Megan Rapinoe spielte letztes Spiel für das Nationalteam

Zum Abschied gab es für Megan Rapinoe noch einem Erfolg: Die zweifache Weltmeisterin gewann ihr letztes Spiel mit dem Nationalteam gegen Südafrika.


Megan Rapinoe (re.) feiert mit Torschützin Emily Sonnett in der 49. Spielminute den zweiten Treffer der Amerikanerinnen (Bild: IMAGO / ZUMA Wire)

Die offen lesbische Spitzenfußballerin Megan Rapinoe hat das letzte Länderspiel ihrer Karriere gewonnen. Im Freundschaftsspiel gegen Südafrika holten die Amerikanerinnen vor 25.600 Zuschauer*­innen in Chicago ein 2:0. Beim Verlassen des Spielfeldes nach ihrem 203. Länderspiel verbeugte sich die inzwischen 38 Jahre alte Offensivspielerin, während es aus dem Publikum Standing Ovations gab. Sie wurde in der 54. Minute ausgewechselt.

Bei einer Rede nach der Partie zeigte sich Rapinoe emotional: "Es war wirklich wundervoll, all die netten Dinge zu hören und einen Abschluss vor einem so großen Publikum zu haben", sagte die Spitzensportlerin. "Ich werde das vermissen. Ich denke nicht, dass ich jemals einen perfekten Augenblick erlebe, aber das war sehr nah dran."

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Olympia-Goldmedaillengewinnerin, zweifache Weltmeisterin

Rapinoe gehörte seit Jahren zu den besten Fußballerinnen der Welt. 2019 gewann sie etwa den Ballon d'Or (queer.de berichtete). Mit ihrem Land wurde sie 2012 Olympiasiegerin und holte 2015 und 2019 den WM-Titel in die USA. Bei der diesjährigen WM schieden die Amerikanerinnen allerdings schon im Achtelfinale aus (queer.de berichtete).

Außerdem ist Rapinoe für ihren Einsatz für LGBTI-Rechte sowie gegen Rassismus bekannt und kämpfte jahrelang für gleiche Bezahlung für Profi-Fußballerinnen, die in den USA weit erfolgreicher sind als das Männerteam. Auch aus ihrer Abneigung gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump machte Rapinoe nie ein Geheimnis (queer.de berichtete). (dk)


Als Donald Trump im Weißen Haus war, wollte Megan Rapinoe nichts von einem Besuch wissen – im März 2021 folgte sie aber zusammen mit Teamkollegin Midge Purce (vorne) einer Einladung von Joe Biden und dessen Frau (Bild: The White House / wikipedia)

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