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- 24. April 2006 1 Min.
Washington (queer.de) - 50 prominente religiöse Anführer haben in den Vereinigten Staaten eine Petition unterschrieben, in der sich ein Verbot der Homo-Ehe in der US-Verfassung fordern. Unter den Unterstützern sind auch sieben katholische Kardinäle und 16 Bischöfe. Dazu kommen einflussreiche evangelikale Protestanten, einige Rabbis, sowie Vertreter der orthodoxen Kirche sowie der Mormonen. "Wir denken, das amerikanische Volk ist dabei auf unserer Seite. Wir wollen, dass der Senat das weiß", so Erzbischof John J. Myers nach Angaben der "New York Times". Joe Solomonese von der Homo-Gruppe Human Rights Campaign kritisiert die Initiative scharf: "Es gibt einen Krieg im Irak, die Golfküste muss wiederaufgebaut werden, unsere Wirtschaft kommt kaum auf die Beine. Das letzte, was Amerika braucht, ist ein republikanischer Kongress, der Zeit damit verschwendet, Diskriminierung in die Verfassung zu schreiben." In den USA hat bislang als einziger Staat Massachusetts die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet. Eingetragene Partnerschaften gibt es in Vermont, Connecticut, Hawaii, Kalifornien, Washington D.C., Maine und New Jersey. (dk)














