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Wiesbaden

Katholische Bischöfe schließen Herbst-Vollversammlung ab

Vier Tage haben 65 katholische Bischöfe in Wiesbaden beraten. Jetzt muss sich zeigen, ob dabei etwas herausgekommen ist.


Beim Eröffnungsgottesdienst zur Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (v.l.n.r.): Nikola Eterovic (Erzbischof, Apostolischer Nuntius), Stephan Burger (Erzbischof von Freiburg), Rainer Maria Kardinal Wölki (Erzbischof von Köln) und Reinhard Kardinal Marx (Erzbischof von München und Freising) (Bild: IMAGO / Future Image)

  • 28. September 2023, 02:09h 2 Min.

Die Deutsche Bischofskonferenz schließt am Donnerstag in Wiesbaden ihre viertägige Herbst-Vollversammlung ab. Es wird erwartet, dass der Vorsitzende Georg Bätzing in seiner Abschluss-Pressekonferenz unter anderem auf den Stand des Reformprozesses der deutschen Katholiken eingeht. Mit diesem Prozess sollten Strukturen verändert werden, die den sexuellen Missbrauch von Kindern durch Priester jahrzehntelang begünstigt hatten. Im März wurde der Reformprozess mit konkreten Vorschlägen vorerst abgeschlossen. Das brachte die deutsche Kirche in Konflikt mit dem Vatikan, der fast alle deutschen Erneuerungsvorschläge ablehnt.

Mehrheit für Reformen

Eine Mehrheit der Bischofskonferenz will den während des Reformprozesses praktizierten Dialog mit den sogenannten Laien – den Nicht-Klerikern – weiterführen. Dafür sind zunächst ein Synodaler Ausschuss und dann ein ständiger Synodaler Rat vorgesehen. Konservative Bischöfe wie Rainer Maria Woelki aus Köln und Rudolf Voderholzer aus Regensburg haben jedoch die Gelder dafür blockiert. Deshalb müssen jetzt andere Wege der Finanzierung gefunden werden.

Zudem ist es so, dass bei der Umsetzung der Reformbeschlüsse der jeweilige Ortsbischof das letzte Wort hat. Obwohl sich der Synodale Weg zum Beispiel für offizielle Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen hat, lässt Woelki solche Segensfeiern in seinem Erzbistum nicht zu (queer.de berichtete). Einzelne Priester setzen sich darüber allerdings hinweg (queer.de berichtete). (cw/dpa)

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