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Kommentare zu:
Am Ende des Regenbogens


#1 holga-waldaAnonym
  • 25.04.2006, 11:57h
  • "....der wird schwul-lesbische Politik am Ende der Doku geradezu sexy finden......."

    d a s h o f f e i c h
    i n b r ü n f t i g !
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#2 smalltownboyAnonym
  • 25.04.2006, 22:36h
  • Irgendwann ist ein Umkehrpunkt erreicht und die Gesellschaftliche Entwicklung stagniert oder wird umgekehrt und eine Gesellschaft entwickelt sich zurück. Ein Faktum, dass sich immer wiederholt hat in der Geschichte!
    Die Zeiten, der großen Umstürze und Revolutionen dürfte wohl vorbei sein, diese Entwicklung vollzieht sich heute schleichend.

    Jahrzehntelang wurden z.B. die USA als Musterbeispiel in Punkto Freiheit angesehen. Spätestens seit September 2001 ist hier der Umkehrpunkt erreicht. Mittlerweile ist deutlich eine Rückentwicklung in Punkto Liberalität und Freiheitsrechte zu erkennen.
    (Pseuydo)Religiöse Gruppierungen gewinnen immer mehr Einfluss, meist auf Kosten Andersdenkender oder Minderheiten.
    Die Vorgehensweise ist bekannt: Anfangs wird verbal verdammt, indirekt psychischer Druck ausgeübt, über kurz oder lang schlägt dieser dann in physischen Druck bzw. Gewalt um.

    Die in den letzten Jahren erreichte relative Freiheit von Schwulen und Lesben in Westeuropa (verglichen mit dem Rest der Welt) ist natürlich beachtlich, nur ist sie garantiert nicht das Ende des Regenbogens!

    Irgendwann kriecht eine Bundeskanzlerin (oder auch Kanzler) irgendeinem Präsidenten in den Hintern und leitet eine schleichende Rückwärtsentwicklung auch in Westeuropa ein und
    auch hierzulande stehen die „religiösen Truppen“ bereit, diesen Weg kraftvoll zu unterstützen.

    Schwule und Lesben sind und bleiben nun mal eine Minderheit in der Welt und Minderheiten wurden und werden immer gerne als Sündenbock missbraucht.
    Mal abwarten, ob in 5 oder 10 Jahren statt fröhlicher CSD-Partys nicht wieder die Mantelkrägen hochgeschlagen werden.
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#3 wolfAnonym
  • 26.04.2006, 00:10h
  • durch die globalisierung hat das kapital, regional gesellschaftliche verhältnisse hergestellt wie vor 100 jahren.
    der berühmte satz:: es wiederholt sich alles, scheint zu stimmen.
    das allgemeine klima war vor 30 jahren offener, zumindest in berlin, konnte man ungeniert seine schwulität leben, was heute nicht mehr in der öffentlichkeit möglich ist.
    wenn wir die kleinen , schwer erkämpften "rechte"nicht wieder verlieren wollen, müssen wir gegensteuern und uns wehren. keiner scheint den gegenwind ernst zu nehmen !
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#4 LIEBER EIN WARMER KRIEGER ALS EIN KALTER BRUDERAnonym
  • 26.04.2006, 10:34h
  • die gesichter der gesellschaften ändern sich. diese entwicklung geht mit auf- und abschwüngen immer vorwärts. die arten der wirtschaftens erzeugen global neue schichten und milieus, alte sterben ab, weltweit, irdisch nah mit kalten und heißen konflikten.
    und wir mit ca. 10% immer mit dabei.
    schillernde vielfalt vom iranischen strang bis zur amerikanischen butt-machine und alles zwischendrin.
    es gibt da gewinner und verlierer, in jeder region der erde, in jedem straßenzug der nachbarschaft.
    in zeiten scheinbarer ruhe wächst neues heran, mal laut mal leise
    schafft es zwingend neue lebensumstände.
    kluge rainbow-warrior müssen dann neu stellung beziehen, sich weiterentwickeln oder museumswächter werden.
    am besten sie haben beides, denn wer nicht weiß woher er kommt,
    läuft gefahr in einem kreis zu laufen, der sich von außen als spirale
    nach unten zeigt. die amerikanischen prognostizierer des endes der geschichte -ihre vielleicht- machen heute mit anderen buchtiteln kasse.
    ein teil der bewegung wird mit synthetischen drogen immer neue
    sexualpraktiken testen, (unser beitrag zur human-medizin ?), ein
    weiter teil wird sich mit immer besseren technologien das ganze
    als clip betrachten, manche werden kinder erziehen, alte vielleicht
    neue wohnformen testen, sehr sehr viele hartz IV-formulare
    ausfüllen und arbeiten machen müssen, die sie hassen.
    in allen lebensphasen stellt sich die frage: ist das ein klasse standpunkt ?
    solche fragen gehen manchmal knapp am arsch vorbei, manchmal sind sie mittendrin. wie geht´s denn den schwulen so, in ländern,
    in denen das naturkautschuk gesammelt wird, dass gerade in meinem
    ökologisch aufgeklärten arsch steckt ? welche gesellschaften essen
    wir ohne mit der csd-wimper zu zucken mit auf ? was wollen wir morgen heucheln ? weiß noch jemand was csd ist ? kann man das
    kaufen ? man kann....
    "..und man siehet die im lichte, die im dunkeln sieht man nicht..",
    b. brecht, darkroom IV.
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#5 SaschaAnonym
  • 26.04.2006, 13:04h
  • @wolf:

    Du schreibst, dass man vor 30 Jahren in Berlin "ungeniert seine Schwulität in der Öffentlichkeit leben" konnte, was heute nicht mehr möglich sei.

    Könntest du das bitte etwas genauer erläutern? Was war vor 30 Jahren in der Öffentlichkeit möglich und heute nicht mehr und warum??? Der von dir angedeutete Zustand wäre nämlich sowohl erschreckend als auch inakzeptabel!

    Daher kann ich dich und andere nur dazu ermutigen, in der Öffentlichkeit ALLES mit der gleichen Selbstverständlichkeit zu tun wie Heterosexuelle auch!

    Im Zweifelsfall müssen wir auch zum offenen Konflikt bereit sein, um für unsere Rechte zu kämpfen und ein Zeichen zu setzen! Das Problem besteht ja gerade darin, dass viele Homos meinen, sich in der Öffentlichkeit "zurückhalten" zu müssen - und eben deshalb ändert sich im Alltag und im öffentlichen Bewusstsein nichts oder kaum etwas!
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#6 FloAnonym
  • 26.04.2006, 18:55h
  • Jeroen und Sander waren auch mal in einer arte-Doku (oder 3sat, weiß ich nicht mehr so genau). Das ist echt schockierend, was im eigentlich liberalen Amsterdam in den Vororten so abgeht.

    Da sieht man, wozu es führt, wenn man falsche Toleranz ausübt. Das schadet nicht nur den Homos, sondern auch den Ausländern, die nicht so radikal sind, wie diese fanatisierten Ausländer.
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#7 TimoAnonym
  • 26.04.2006, 20:25h
  • Leider stehen viele Schwule auf dem Standpunkt "Wir haben doch die eingetragene Lebenspartnerschaft, rechtlich sind wir doch gleichgestellt."

    Das ist leider falsch, da diese Ehe 2. Klasse diskriminierend gegenüber der echten Ehe ist. Was wir als erstes brauchen, ist die volle Öffnung der Ehe (inkl. aller Rechte und Pflichten) für Schwule und Lesben!! Und auch danach gibt es noch sehr viel zu tun in Deutschland, eh wir wirklich absolut gleichberechtigt sind und nicht mehr diskriminiert werden!

    Und wenn wir dann nur mal zu Nachbarstaaten wie den Homohassern in Polen sehen, die seit dem EU-Beitritt auch in anderen EU-Staaten das Rad zurückdrehen wollen (was nach der Aufnahme der Türkei wohl auch gelingen würde, weil die Homohasser dann stark genug in der EU wären), wird klar, dass wir noch LANGE nicht am Ziel sind!

    Es ist schade, dass wir weiter kämpfen müssen für Menschenrechte, die in zivilisierten Staaten eigentlich selbstverständlich sein sollten, aber ist nun mal so!!
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#8 SperrkassiererAnonym
  • 26.04.2006, 20:26h
  • @) flo

    hab die doku auch gesehen.
    nenn mir mal ein ghetto auf der erde,
    mit oder ohne strom und wasser,
    in dem schwule nicht angefeindet werden.

    das hat was mit materieller und geistiger armut zu tun. das ist eine soziale frage.

    ich denk da auch an eine null-toleranz -politik gegen die. die mit materieller und geistiger armut profite machen. ihre mietgier mit armut befriedigen, elendsviertel auslutschen, fotruyns und westerwelles wählen, und ansonsten gerne
    "kuschen" mit roger.
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#9 wolfAnonym
  • 27.04.2006, 09:07h
  • @ sascha
    es ist nicht leicht deine frage auf den punkt (mit 2 sätzen) zu bringen. aber z.b., alle schwulen kneipen hatten nichts gegen heteros als gäste einzuwenden, umgekehrt in allen angesagten disco`s waren schwule als gäste gern gesehen, schon weil die meisten super tanzen konnten man wurde auch nicht als schwule drecksau beschimpft, nur weil man zu einem besonderen anlass gut gekleidet war.es gab eigentlich keine offene aggression gegen schwule. im gegenteil, viele heten wollten unbedingt in eine gemischte klicke um dabei zu sein.
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#10 martinAnonym
  • 27.04.2006, 10:22h
  • @wolf
    gleichberechtigung stell ich mir aber anders vor als vom exotenbonus profitierend in kneipen nur als tanzwütiges, gut gekleidetes aber im endeffekt nicht wirklich akzeptieres homomaskottchen durchzugehn. positive vorurteile sind auch vorurteile.
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#11 seb1983
  • 27.04.2006, 11:53h
  • "schon weil die meisten gut tanzen konnten" na obs da einen genetischen Homobonus gibt bezweifel ich mal, aber wenigstens ein positives Vorurteil :-) und bei dem was man in 80er Jahre Filmen noch so sieht teilweise dass es trendig war schwul oder wenigstens n bischen bi zu sein weiß ich nicht ob das auf der Straße auch so war.

    Wenn du heute in ne Disco gehst, egal ob das in München oder ins MeckPom ist, kannst du (kaum) noch unterscheiden ob das ne schwule oder ne Hetero Party ist.
    Die Welt ist definitiv schwuler geworden, wenn man letzten Sommer hier rumgelaufen ist hat man massenhaft Typen gesehen im rosafarbenen D&G Oberteil, dazu Ketten und Armbändchen und duftend wie die halbe Douglas Abteilung während sie mit der besten Freunden Schuhe einkaufen waren. Stockhetero versteht sich. Da muss man die schwulen Antennen schon auf Feintunig stellen. Zitat eines älteren schwulen Bekannten " Achja, früher war das echt noch einfach zu sehen wer zu uns gehört" :-)))
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#12 SaschaAnonym
  • 27.04.2006, 14:36h
  • @seb1983:

    "Stockhetero versteht sich" - weil es der kommerzielle Uniformismus und der damit verbundene Gruppenzwang (noch viel stärker als früher) so vorschreiben oder weil sie es wirklich sind???

    Auch dazu gibt es interessante sozialpsychologische Studien. Ich sage nur: Der vor allem durch die Medien vermittelte Druck, ganz bestimmten "Idealbildern" zu entsprechen, hat in den letzten Jahrzehnten in der Tat enorm zugenommen. Und dadurch ist eher ein Stück Freiheit zur individuellen Selbstfindung verloren gegangen!
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#13 joshAnonym
  • 28.04.2006, 12:19h
  • ich stimme sascha zu.
    auf der einen seite sind die medien etwas schwuler geworden, aber schau es dir an, ich hab ne ganze sammlung von schwulen dvds, jedoch fast alles sind traurig endende geschichten, siehe brokeback.
    durch die globalisierung wird der drang sich an den mainstream anzupassen immer mehr erhöht. das outing für unsere jüngeren (oder manchmal auch älteren) ist wahrscheinlich nur wenig leichter wie früher. aber: es ist nicht mehr strafbar schwul zu sein, es geht langsam aufwärts, aber eben langsam, sehr langsam. so alle 20 jahre ein schritt. :)
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#14 seb1983
  • 28.04.2006, 14:11h
  • Wusste gar nicht wie "rebellisch" wir dann waren an der Schule, da wurde eben nicht das getragen, was alle hatten, sondern man hat sich vom ganzen "Kommerz" distanziert, oder sogar versucht eigene Trends zu setzen. An der Uni jetzt wird auch keiner ausgegrenzt wenn er in H&M statt den neuesten D&G Tretern rumrennt. Das heißt nicht, dass man sich über n teures Teil nicht freut und nicht stolz drauf ist. Da ist in der schwulen Szene das Styling mit den ultratrendigsten Klamotten wohl mehr angesagt.

    Möglich dass in bestimmten Bevölkerungsschichten wo man sich nur über RTL "Sam" und "Blitz" informiert und über Uniformismus und gruppen definiert weil man sonst nichts hat im Leben die Sache etwas anders aussieht.

    Mag auch sein dass der Druck zugenommen hat, ich bin damit aufgewachsen und kann es nicht wirklich beobachten, aber dem geben dann wohl die gleichen Leute nach die die ach so hohen Raten von schwulen Selbstmordversuchen ergeben.

    Man sollte den Kindern heute beibringen auch ein Selbstbewusstsein zu entwickeln!
    Egal ob sie klein dick schwul oder sonstwas sind!!
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#15 joshAnonym
  • 01.05.2006, 13:58h
  • an seb1983:
    schön das du das so erleben tust. an der uni klar, da sitzt ja auch unsere elite. nur leider ist das eben nicht überall so, solltest du nicht ignorieren, finde ich. ich weiss ja nicht was du studierst und wo, aber auch da gibts verschiedene fakultäten (in mehr als einem sinn). und all die anderen, die du etwas abfällig titulierst sind das gleiche wie du, ich und alle anderen: wähler und menschen, und meistens alles auch relativ schwache menschen, täter und opfer gleichermaßen, oder hälst du dich für so stark auf die anderen beispielsweise diejenigen die über suicid nachdenken herabzublicken?
    nur ein beispiel:
    was meinst du wie du dich fühlen wirst, wenn du dein studium abgeschlossen hast und trotz hervorragendem abschluß bei bewerbungen abgelehnt wirst weil du schwul bist (auch wenn das niemand offen sagt). oder denkst du ernsthaft, das passiert heute nicht mehr?
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#16 seb1983
  • 01.05.2006, 21:50h
  • studiere Toruismusgeographie in Trier. Die uni hat nur 14.000, also eigentlich ne sehr familiäre Sache :-)
    Als Elite sieht sich da glaub ich keiner.
    Auf Leute mit Suicidgedanken blicke ich nicht herab, aber die haben ein Problem und denen sollte geholfen werden.

    Es ist bestimmt richtig, dass Leute abgelehnt werden weil sie schwul sind, das wäre aber mal ne neue Erfahrung für mich.... Außerdem soll mir das mal einer an der Nasenspitze ansehen.

    Was ich mich bei dieser ADG Sache immer fage, soll kein Argument dagegen sein, ich klage mich damit also in einen Berieb rein der mich nicht haben will und mich für diesen Prozess vermutlich hassen wird. Spricht das für meine zukunft da???
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#17 linuxerAnonym
  • 02.05.2006, 07:00h
  • @seb1983: was studierst du?? Terrorismus oder Tourismus?? Obwohl, viel wissen muss man bei beidem nicht....

    Zumal dann, wenn man zu den "oberen 10000" gehört...(Die jetzt hoffentlich auch bald mal zur Kasse gebeten werden!!)
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#18 martinAnonym
#19 joshAnonym
  • 02.05.2006, 19:27h
  • an seb1983:
    schon klar. jedoch ich sag´s einfach so:
    1. was heisst an der nasenspitze ansehen, soll das heissen du versteckst dich? das fliegt zur ersten weihnachtsfeier auf,wenn die sekretärin dich anmacht,oder ? ausserdem hab ich kein bock drauf.
    2. schöne logik ist das: wo ich diskriminiert werde gehe ich halt weg wozu also ein ADG? quaatsch! zum einen geht das real nur bei selbstständigen so richtig, zumanderen bis wohin willst denn schlußendlich laufen? auf ne einsame insel, ins gettho??? is aber bequem,brauch man nicht gegen schwachsinnige bigotte mehrheiten in diesem land kämpfen, du ignorierst sie einfach. und letztens ist das nazikram: nach dem krieg hatten altnazis auch sone frage drauf:"sie kannten doch die lage in nazideutschland warum sind sie nicht ausgewandert?" und suggerierten damit der blinden mehrheit die verfolgten seien nun auch noch selber schuld. nee, ich meine wenn ich nicht in ner diktatur leben will, dann muss ich dafür auch was tun.
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#20 SchneewittchenAnonym
  • 03.05.2006, 14:14h
  • Hallo
    Ich gebe zu dass ich nur per Zufall auf dieser HP gelandet bin (im Rahmen einer Diskussion in Wirtschaft und Recht). Und ich gebe auch zu, dass ich ziemlich schockiert war, von dem was ich gelesen habe, deshalb werde ich hier wohl auch noch einen Eintrag hinterlassen.
    Ich habe mich eigentlich immer für enorm tolerant gehalten, und das in einem Kaff in dem es wohl nicht mehr als 600 Einwohner hat, aber was ich hier gelesen habe geht vom schlimmsten Mobbing bis hin zum Verstecken spielen und das fand ich echt schockierend. In dieser Diskussion geht es um die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare und mir ist bewusst, dass ich meinen Kommentar beim falschen Thema hinterlasse (aber die letzten Einträge beim Thema Adoption waren schon ziemlich alt...) und deshalb ist mein Antrag jetzt wohl hier... Aber zurück zum Thema. Was ich eigentlich das schlimme finde ist, dass ich wirklich gedacht habe, dass die heutige Gesellschaft tolerant gegenüber von, von Lehrern gerne als "alternative Lebensformen" genannten, Personen sei. Doch was hier - auf dieser HP und im Rahmen dieser Diskussion - steht, von Gleichberechtigung und Diskriminerung, tönt für mich irgendwie nach dem 16 Jhd. für die Frauen, weit weg von aller Gleichberechtigung. Und ich hoffe wirklich, dass dies nicht der Fall ist.
    Denn wo ist schon der Unterschied zwischen Homos und Heteros? Ach ja, das Geschlecht. Aber was bitte soll den Unterschied machen für den Mensch an sich, für die Person. Es ist doch nicht möglich dass im 21 Jahrhundert noch solche Vorurteile existieren, denn meiner Meinung nach kann man nicht von den sexuellen Neigungen auf die Person schliessen. Und schliesslich geht es doch nicht darum im Leben, wen man liebt, sondern vor allem darum, dass man überhaupt liebt. (Ich gebe es zu, dieser Satzt klingt altklug) Und in der heutigen Zeit (jaja, alle anderen waren ja ach so viel besser) ist das eine wichtige Eigenschaft, überhaupt lieben zu können.
    Es ist mir auch bewusst, dass ich diesen Beitrag ;-) wohl fast schon als Plädoyer für Toleranz einstufen kann und dass ich damit wohl auf der falschen HP bin, aber als ich hier gelandet bin, war ich irgendwie deprimiert, denn die Gesellschaft wird hier nicht besonders oft gut dargestellt, was ich verstehen kann, denn bei all diesen Vorurteilen welche im Umlauf sind ist es wohl etwas schwierig nicht so zu urteilen.
    Also, als Schlussfolgerung sollte ich wohl herausgefunden haben, dass es nötig ist, sich weiter politisch zu engagieren, doch kann ich mir auch vorstellen, dass man irgendwann keine Lust mehr darauf hat etwas politisch zu nehmen was für andere als selbstverständlich gilt. Deshalb ist meine Schlussfolgerung wohl eher ein Apell an die religiös ausgerichteten dieser Gesellschaft, denn ich denke nicht, dass Toleranz sich mit ihrer Einstellung nicht vertragen würde (und was bitte sehr ist schon "normal", immerhin werden inzwischen beinahe die hälfte aller Ehen wieder geschieden, also ist die Illusion von einer Mutter, einem Vater und einer Tochter sowie einem Sohn wohl schon längst überholt).

    Also, ich hoffe dass irgendjemand es tatsächlich geschafft hat, diesen Text zu lesen, denn irgendwie wurde er wohl etwas länger als vorgesehen.
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#21 linkerAnonym
#22 geilerdomiAnonym
  • 04.05.2006, 06:40h
  • @martin: man kann geistige armut, die wohl bei "seb83" an der tagesordnung ist, nicht mit materieller armut, die inzwischen in unserem achso "sozialen" staat per gesetz verordnet wird gleich setzen.
    Wer sowas wie seb "studiert", scheint unter geistiger armut zu leiden. oder was lernen die da? wie man den fahrplan liest oder was?? für nen richtigen beruf(bin schiffbauer, spezialisiert auf edelstahlschweisser) hats wohl nicht gereicht? ansonsten gibt es auch "echte" studienfächer..
    die jenigen, die so einen scheiss studieren, sind doch meistens klemmschwestern(scheint ja auch zu passen) oder werden politiker in der CSDPU, wo sie dann ihren geistigen dünnschiss ablassen.

    @seb: sachmal, biste nur so verklemmt oder ne pseudohete, damit du von deinen ollen noch mal was erben kannst?? denn denen scheint es ja, deiner geistigen umnachtung folgend, die du hier abseilst, nicht grad "schlecht" zu gehen.....
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#23 geilerdomiAnonym
  • 04.05.2006, 06:41h
  • @martin: man kann geistige armut, die wohl bei "seb83" an der tagesordnung ist, nicht mit materieller armut, die inzwischen in unserem achso "sozialen" staat per gesetz verordnet wird gleich setzen.
    Wer sowas wie seb "studiert", scheint unter geistiger armut zu leiden. oder was lernen die da? wie man den fahrplan liest oder was?? für nen richtigen beruf(bin schiffbauer, spezialisiert auf edelstahlschweisser) hats wohl nicht gereicht? ansonsten gibt es auch "echte" studienfächer..
    die jenigen, die so einen scheiss studieren, sind doch meistens klemmschwestern(scheint ja auch zu passen) oder werden politiker in der CSDPU, wo sie dann ihren geistigen dünnschiss ablassen.

    @seb: sachmal, biste nur so verklemmt oder ne pseudohete, damit du von deinen ollen noch mal was erben kannst?? denn denen scheint es ja, deiner geistigen umnachtung folgend, die du hier abseilst, nicht grad "schlecht" zu gehen.....
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#24 seb1983
  • 04.05.2006, 09:49h
  • ach linuxer
    da kann ich dich beruhigen. Da fallen wir nicht rein. Meine Eltern sind Winzer ander der Mosel mit eigenem Weingut ( Steillage. ein duzend mal im Jahr an jede Rebe anlegen egal bei welchem Wetter) und haben eine 7 Tage Woche! Über die Arbeitszeiten im öffentlichen Dienst können die nur lachen.
    Und vom Einkommen her muss ich dich schwer enttäuschen: Unter die Reichensteuer fallen wir damit nicht. Die wird finanziell eh nichts einbringen und Superreiche nur zum abwandern bewegen. Aber den kleinen Bild Leser wirds freuen, dass "die da oben" auch mal abkassiert werden.

    Aber die Sache scheint dich ja ganz heftig zu wurmen :-)))))))
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#25 erkanAnonym
  • 04.05.2006, 10:38h
  • seb1983 schildert die realität.
    das deckt sich mit meinen beobachtungen,
    die produktion und der handel mit drogen,
    legal oder illegal, führt bei den wenigsten
    zu brüllendem reichtum. die steilhänge
    der drogenanbauer weltweit dürften durch
    infotaiment-schnipsel im tv bekannt sein.
    linuxer sollte sebs sozialisationsvorteil
    durch drogenanbau nicht neiden. aber er konnt´s ja nicht wissen.
    die bauern in bolivien und ihre familien
    können regenbogen wahrscheinlich bald
    wieder ohne hunger genießen, wie ich gehört habe ist der anbau von koka bald legal.
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#26 Adrian AlhausAnonym
  • 04.05.2006, 12:02h
  • Die gefühlte Wirklichkeit ist als persönlich gelebte Realtität immanent.
    Das sich die soziale Realität ändert durch Statements in der Öffentlchkeit, eine sich verändernde Rechtslage und die mediale Wahrnehmung wird diejenigen in ihrem Lebensgefühl nicht sonderlich beeinflussen, solange die Erfahrungen der eigenen Sozialisation noch tragend sind.
    Für mich entsteht der Eindruck, das Opferhaltung und Opfer sein gelegentlich dafür steht einen besonderen Status inne zu haben.
    Der will gepflegt sein, denn so entsteht Aufmerlsamkeit von Außen und Interessse.
    Das sich die Lebenswirklichkeit von immer mehr gerade jüngerer Schwuler viel gewöhnlicher, weil in ein größeres Umfeld integriert und angstfrei, darstellt, wird nur noch von bestimmten Medien aufgeblasen, weil angsterzeugende Meldungen die Aufmerksamkeit und den Umsatz födern - aber damit sind die wenigen hässlichen Einzelfälle nicht enschuldbar.

    Angesichts einer schwulen Alltäglichkeit sind gerade die in den Achtzigern aus dem Boden geschossenen Projekte nun in der Situation den selbstgestellten Auftrag neu zbedenken zu müssen - und das fällt schwer.
    Zugleich erlebte ich selbst noch nie , dass zwischen meiner Persönlichkeit und meiner homosexuellen Orientierung nicht unterschieden werden konnte. Gerade in meinem Umfeld, da ich seit nunmehr einem Jahr mit ausschließlich heterosexuell ausgerichteten Sportlern zu tun habe erlebe ich nichteinmal einen fragenden Blick, wenn ich eine Übung korrigierend jemanden anfasse.Allerdings wurde einer der erwachsenen Übenden mal von einem seiner Freunde gefragt, ob das nicht eine merkwürdige sach sei. - In dieser Frage entdecke ich keinerlei Diskriminierung, sondern wertfreie Neugierde.
    Algeiemer gilt für mich: Wenn in der Bundesrepublik die Rahmenbedingen unumkehrbar gesetzt sind, dann werden die zwischen Menschen nunmal alltäglichen Reibungen zum Normalfall. Dagegen hilft nur ein Lebensgefühl, das von den wahren, aber tradierten Geschichten und einem subjektiven Missfallen am realen täglichen Kleinkram sich distanzieren kann.
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#27 holga-waldaAnonym
  • 04.05.2006, 12:20h
  • Mittwoch, den 03.05.2006
    21.00 - 21.45
    S.O.S. Schule (2/6)
    Hilferuf aus dem Klassenzimmer
    Reportagereihe, Deutschland, 2006
    Die Pommernschule in Berlin ........
    dort konnte man gestern beschauen was mit einem schwulen schüler passiert, der
    offen ist was er ist. ich bin zufällig in diese sendung gezappt. nur zu empfehlen, ziemlich gelungene abbildung der realität.
    das einknicken von wohlwollenden lehrern und sozialarbeitern vor dem mobbing-terror gegenüber dem schwulen schüler war ernüchternd und erhellend zu den beschreibungen in den foren über großstädtische konfliktmilieus. der schüler mußte die schule verlassen, nicht ohne den ratschlag eines nicht-offenen neubeginns.
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#28 joshAnonym
  • 04.05.2006, 14:16h
  • @sep1983:
    also wer sich hier alles für arm hält wurmt mich dann doch. eigenes weingut am fluß. für mich ist das schon reich ohne ende.
    und gleichzeitig bedienst du auch noch alle möglichen vorurteile. ich bin im öffentlichen dienst und ratze so ungefähr 60 stunden in der woche runter. was meinst du von welchen arbeitszeiten ich träume?
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#29 linuxerAnonym
  • 04.05.2006, 15:25h
  • @sepp: ".... Die wird finanziell eh nichts einbringen und Superreiche nur zum abwandern bewegen...." da muss ich dich leider enttäuschen, das diese BLIND-Schlagzeile nicht greifen wird. denn es werden laut dem gesetzestext auch deutsche staatsbürger herangezogen, die im ausland leben. zuguter letzt wird auch keiner von denen seine deutsche staatsbürgerschaft verlieren, denn einmal deutscher staatsbürger = immer deutscher staatsbürger (laut GG). ausserdem scheint bei dir wohl doch schon die neoliberale gehirnwäsche zu greifen....

    P.S.: ich lese keine BLÖD, höchstens mal
    bildblog.de

    ansonsten lieber normale zeitungen, die nicht von der CDU finanziert werden...
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#30 joshAnonym
  • 04.05.2006, 16:02h
  • @holga-walda:
    kann ich nur bestätigen. ich war an einer schule mit knapp 1000 schülern und 80 lehrern. rein statistisch hätten da ne ganze menge schwule und lesben sein müssen......ich war der einzige, der geoutet war. soviel auch zu der frage, wieviel schon erreicht ist.
    achso, im unterricht tauchte schwules nicht auf, klar oder? höchstens im nachsatz in biologie :)
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#31 Adrian AhlhausAnonym
  • 04.05.2006, 16:50h
  • "Reich" sein beginnt so bei einem persönlichen Besitz von mehr als 25 Mill. Euro. Alles darunter ist nichteinmal großbürgerlich.
    Die meisten Winzer kommen ihr ganzes Leben arbeitend niemals auch nur an den Umsatz heran.
    Die Oberen Zehntausend in Europa beginnen ab einem Privatvermögen von mehr als 200 Mill. Euro.
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#32 seb1983
  • 04.05.2006, 20:21h
  • Von Arm hat keiner geredet, und wenn du Lust hast kauf dir auch 5 Hektar (mehr braucht man bei Sonderkulturen nicht und kann man auch gar nicht bewirtschaften alleine, die qm² liegen so bei 3 - 4 euro, das Land ist rein gar nichts mehr wert.

    Bin trotzdem der Meinund dass 70 oder 80% der Leute weniger arbeiten, meine Mutter sitzt jeden Tag die Woche von 9 bis 19 Uhr im Verkauf, von Montag bis Sonntag.

    Nebenbei war auch im Spiegel zu lesen, dass die "Reichensteuer" nur 1 schlappe mrd einspülen soll. "einmal Deutscher immer Deutscher" gilt für Leute wie Herrn Schuhmacher wohl nicht, der zahlt hier keinen Euro.
    Und unterstell mir nicht wieder so n neoliberalen Müll da bin ich auch kein Fan von
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#33 OperaAnonym
  • 12.05.2006, 19:03h
  • Polizei droht mutmaßlichen Antifas
    Vor NPD-Aufmarsch in Göttingen: Neue »Gefährderanschreiben« versendet
    Von Max Eckart
    Im Vorfeld des Aufmarsches von Rechtsextremisten und erwarteter Gegendemonstrationen am 13.Mai in Göttingen hat die Polizei erneut sogenannte Gefährderanschreiben an Leute aus der linken Szene versandt. In den maschinell erstellten und nicht unterzeichneten Schreiben ermahnt das 4. Fachkommissariat die Empfänger, »sich im Falle der Teilnahme (an den Demos, d. Red.) an die gesetzlichen Bestimmungen zu halten«. Anderenfalls drohe die »Gefahr präventiver polizeilicher Maßnahmen (Identitätsfeststellung, Platzverweis, Ingewahrsamnahme pp.) im Rahmen der Gefahrenabwehr oder strafprozessualer Maßnahmen«.

    Nach Angaben der Polizei sind in den vergangenen Tagen drei solcher Gefährderanschreiben verteilt worden. Die Adressaten seien zuvor »im Zusammenhang mit versammlungsrechtlichen bzw. demonstrativen Aktionen strafrechtlich in Erscheinung getreten«.

    Die »Antifaschistische Linke International« bewertet die Schreiben in einer Pressemitteilung als eine »Frechheit«. »Die Strategie der Polizeiführung, den antifaschistischen Protesten gegen den Neofaschismus mit Drohungen und Einschüchterungen zu begegnen, wird in diesen Tagen weiter verschärft«, sagte eine Sprecherin der Antifa-Gruppe. Offenbar sollten Antifaschisten davon abgehalten werden, sich an den Protesten gegen den Neonaziaufmarsch zu beteiligen.

    Die neuerlichen Briefe der Polizei sind insofern bemerkenswert, als das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg erst vor kurzem »Gefährderanschreiben« der Göttinger Polizeiinspektion vom Dezember 2001 für rechtswidrig erklärt hat (jW berichtete). Damals waren 13 mutmaßliche Globalisierungsgegnerinnen und -gegner vor der Teilnahme an Protesten gegen einen EU-Gipfel in Brüssel gewarnt worden. Mit den Briefen habe die Polizei in die Willensentschließungs- und Verhaltensfreiheit der Betroffenen eingegriffen, urteilte das OVG.

    Unterdessen gehen die juristischen Auseinandersetzungen um den Aufmarsch der Rechtsextremisten in Göttingen weiter. Statt der zwei angemeldeten Umzüge hat das OVG Lüneburg lediglich eine zweistündige Kundgebung der NPD auf dem Bahnhofsvorplatz erlaubt. Die Partei will beim Bundesverfassungsgericht aber eine Demonstration durch die Stadt durchsetzen.

    Die Gegenveranstaltungen beginnen am Sonnabend um neun Uhr mit einem Kulturfest im Levinpark und einer Gedenkstunde am Mahnmal für die Zwangsarbeiter in der Zeit des Hitlerfaschismus. Die Demonstration des Göttinger Bündnisses gegen Rechts startet um elf Uhr am Platz der Synagoge.
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#34 geilerdomiAnonym

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