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Berlin

Büro der Beratungsstelle Maneo in Schöneberg beschädigt

Erneut ist in Berlin eine queere Einrichtung attackiert worden: Die Eingangstür von Maneo wurde beschädigt.


Die Polizei ermittelt nach Sachbeschädigungen am Maneo-Büro (Bild: René Mentschke / flickr)

Das Büro des schwulen Anti-Gewalt-Projekts Maneo in Berlin-Schöneberg ist beschädigt worden. Ein Mitarbeiter der Beratungsstelle stellte am Montagmorgen Zersplitterungen im Glas der Eingangstür in der Bülowstraße fest, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Da ein politisches Motiv vermutet wird, ermittelt der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde die Tür vermutlich in der Zeit von Freitagabend bis Montagmorgen beschädigt.

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In diesem Jahr sind in Berlin bereits mehrere Angriffe auf queere Einrichtungen gemeldet worden. Das Schwule Museum erklärte nach wiederholten Attacken etwa im Juli: "Wir fühlen uns nicht sicher und werden mit den Folgen der Gewalt in weiten Teilen allein gelassen" (queer.de berichtete). Vergangenen Monat kam es dann zu einem weiteren Übergriff (queer.de berichtete). Zudem kam es im August zu Brandanschlägen auf den lesbischen Verein Rad und Tat (RuT) und das Homosexuellen-Mahnmal. Kürzlich wurde auch ein Buttersäure-Anschlag auf das queerfreundliche Café "interkosmos" gemeldet, der aus homosexuellenfeindlichen Motiven verübt worden sein soll (queer.de berichtete). (dpa/cw)

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