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https://queer.de/?4722
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- 26. April 2006 1 Min.
Jerusalem (queer.de) - Zum ersten Mal wurde eine Homo-Gruppe in Israel zu den offiziellen Holocaust-Gedenkfeiern eingeladen. Zwei Mitglieder des Jerusalem Open House haben gestern einen Kranz im Namen der schwul-lesbischen Community an der Gedenkstätte Jad Washem niedergelegt. "Als Schwuler und Sohn einer Familie von Holocaust-Überlebenden denke ich, der Kreis hat sich mit der Einladung unserer Gruppe zu den Feierlichkeiten geschlossen", erklärt Amir Sumaka’i-Fink vom Jerusalem Open House. Bei der Veranstaltung nahmen auch Präsident Mosche Katzaw und Premierminister Ehud Olmert teil. Mindestens 15.000 Schwule - manche Schätzungen sprechen sogar von 600.000 – sind in nationalsozialistischen Konzentrationslagern umgebracht worden. (dk)














