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Robert F. Kennedy Jr.

Queer­feindlicher Kennedy-Neffe will parteiloser US-Präsident werden

Robert F. Kennedy Jr. steigt in den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf ein. Er könnte entscheidenden Einfluss auf das Wahlergebnis haben.


Robert F. Kennedy Jr. tritt bei den US-Präsidentschaftswahlen an (Bild: Gage Skidmore / flickr)

  • 10. Oktober 2023, 13:16h 2 Min.

Der US-Politiker Robert F. Kennedy Jr. hat am Montag in Philadelphia angekündigt, sich als Parteiloser für das US-Präsidentschaftsamt zu bewerben. Der 69-Jährige, der bislang Mitglied der Demokraten war, gilt als Anhänger von Verschwörungstheorien und machte auch mit queerfeindlichen Äußerungen von sich reden. Die Präsidentschaftswahl findet am 5. November 2024 statt.

/ RobertKennedyJr
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Kennedy muss damit auf eigene Faust versuchen, sich in allen 50 Bundesstaaten als Kandidat zu qualifizieren. In der Regel gilt die Bewerbung von unabhängigen Kandidaten beim Präsidentschaftswahlkampf als aussichtslos, allerdings könnten diese Bewerber*innen bei einem knappen Wahlergebnis das Ergebnis entscheidend beeinflussen – wenn sie Demokraten oder Republikanern in bestimmten Staaten nur wenige Stimmen abnehmen, könnten sie wegen des relativen Mehrheitswahlrechts das Ergebnis auf den Kopf stellen. US-Analyst*innen sind sich aber uneinig, ob Kennedys Bewerbung eher Amtsinhaber Joe Biden oder seinem wahrscheinlichen Kontrahenten Donald Trump schadet.

Kennedy verbreitet viele Verschwörungstheorien

In den letzten Jahren sorgte Kennedy mit unwahren Behauptungen über queere Menschen immer wieder für Kopfschütteln. So behauptete er etwa, dass Kinder durch Chemikalien im Wasser bewusst trans gemacht würden oder dass die Schnüffeldroge Poppers Ursache für Aids ist.

/ patriottakes

Zudem machte er während der Corona-Pandemie als Impfgegner von sich reden. Er verglich das Impfprogramm etwa mit der Verfolgung der Juden durch die NSDAP in Deutschland. Im August 2020 trat er auch bei einer "Queerdenker"-Demo in Berlin auf. Außerdem behauptete er, dass WLAN krebserzeugend sei und zu einem "undichten Gehirn" führe. Für Schlagzeilen sorgte auch seine Theorie, dass Massenschießereien in Schulen auf Einnahme von Antidepressiva zurückzuführen seien und nicht auf unzureichende Waffengesetze. (dk)

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