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DOK Leipzig

Film über queeres Paar in Armenien gewinnt Silberne Taube

Für seinen Film "Beauty and the Lawyer" erhielt Hovhannes Ishkhanyan beim Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm den vom Gemeinschaftsprogramm 3sat gestifteten Nachwuchspreis Silberne Taube.


Hasmik und Carabina in "Beauty and the Lawyer" (Bild: DOK Leipzig)
  • 15. Oktober 2023, 05:09h 2 Min.

Zum vierten Mal geht eine vom Gemeinschaftsprogramm 3sat gestiftete Silberne Taube beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm an eine*n Nachwuchsregisseur*in. Die "Silberne Taube Langfilm" beim "Internationalen Wettbewerb Dokumentarfilm" 2023 gewinnt Hovhannes Ishkhanyan für die armenisch-französische Produktion "Beauty and the Lawyer".

"3sat ist es eine besondere Freude, in diesem Jahr die Silberne Taube an einen armenischen Filmemacher zu vergeben, der mit seinem Film die Situation queerer Menschen in seiner Heimat Armenien dokumentiert und damit ein starkes Zeichen für Menschenrechte setzt", sagte der stellvertretende 3sat-Koordinator Johannes Dicke anlässlich der Preisverleihung in Leipzig.

Die Geschichte von Hasmik und Carabina

"Beauty and the Lawyer" begleitet ein ungewöhnliches Ehepaar: Hasmik setzt sich als Anwältin für LGBTI-Rechte ein, ihr Mann ist als Drag-Performer Carabina in den Medien präsent, betreibt Sexarbeit und macht in einer autobiografischen Theaterperformance sein Leben in einem queerfeindlichen Umfeld zum Thema.

In der Begründung der Jury heißt es: "Ein Film, der eine intime Beziehung zu seinen Protagonist*innen aufbaut, die uns großzügig an ihrem Leben teilhaben lassen, während sie einen neuen Weg erfinden, mit einer homophoben Welt fertigzuwerden."

6.000 Euro Preisgeld

Mit dem mit 6.000 Euro dotierten Nachwuchspreis bei DOK Leipzig bekräftigt 3sat sein Engagement für internationale Regietalente. Ausgezeichnet wird eine Produktion, die maximal die dritte Regiearbeit nach Abschluss der Ausbildung ist. (cw/ots)

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