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Kinderpornografie
Als lesbisches Mädchen ausgegeben: Prozess in Hamburg
Gegenüber 16 minderjährigen Chatpartnerinnen soll sich ein 23 Jahre alter Hamburger als 13-jährige lesbische Schülerin ausgegeben und diese zur Übersendung von Nacktbildern überredet haben.

Der Strafprozess gegen den 23-Jährigen beginnt am Freitag vor dem Landgericht Hamburg (Bild: Tim Reckmann / flickr)
- 20. Oktober 2023, 02:32h 1 Min.
Ein 23-jähriger Hamburger soll sich in sozialen Medien als lesbisches Mädchen ausgegeben und Gleichaltrige zur Übersendung von Nacktbildern überredet haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann 41 Straftaten vor, unter anderem sexuellen Missbrauch von Kindern und Herstellung kinderpornografischer Inhalte. Der 23-Jährige muss sich von Freitag an (13 Uhr) vor einer Großen Strafkammer am Landgericht Hamburg verantworten.
Zwischen Juli 2022 und März 2023 soll er unter dem Namen "Zoey" Kontakt zu Neun- bis 13-Jährigen aufgenommen haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Er habe insgesamt 16 Chatpartnerinnen vorgegaukelt, er sei ein etwa 13 Jahre altes Mädchen und habe sich in die jeweilige Chatpartnerin verliebt. Dann habe er ihnen Nacktfotos von "Zoey" geschickt und die Mädchen aufgefordert, ähnliche Bilder von sich zu machen und zu übersenden. Auf diese Weise sei er an mindestens 193 kinderpornografische Bild- und Videodateien gelangt. In seiner Wohnung habe er mehr als 4.800 weitere Dateien mit kinderpornografischem Inhalt aufbewahrt. (cw/dpa)














