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Berlin

Das SchwuZ öffnet die Büchse der Pandora

Es geht um Liebe und Verführung, Betrug und Verrat, das Gute und das Böse: Vom 2. bis 4. November 2023 gastiert das queere Lip-Sync-Musical "Pandora's Heart" im Berliner SchwuZ.


Das Musical "Pandora's Heart" bricht mit den Märchen der heteronormativen Gesellschaft (Bild: SchwuZ / Pandora's Heart)
  • 25. Oktober 2023, 11:52h 2 Min.

Nach erfolgreicher Premiere und ausverkauften Shows in Gießen, der glitzernden Perle Mittelhessens, läuft "Pandora's Heart" endlich am Broadway Berlins: im SchwuZ!

An drei Spieltagen – vom 2. bis 4. November 2023 – gastiert das queere Lip-Sync-Musical in den heiligen Hallen am Rollberg. "Wir freuen uns auf die queere Produktion mit dem synchronsten Lip-Sync, dass man denken könnte, alles ist live", so Florian Winkler-Schwarz, Geschäftsführer des SchwuZ.

In "Pandora's Heart" geht es um Liebe und Verführung, Betrug und Verrat, das Gute und das Böse. Das Musical ist auf Deutsch und auf Englisch – es reicht eine der beiden Sprachen zu verstehen, um der Handlung zu folgen.

Ein Spiel der Verführung

Im Scheinwerferlicht der Geschichte steht Sandy, a girl as sweet as candy. Die von ihrer heilen Welt gelangweilte Sandy verläuft sich auf der Suche nach irgendetwas in einem märchenhaften Zauberwald. Im Mondschein erwachen aus den unheimlichen Schatten der Bäume vier Gestalten, die sie dazu verführen, Pandora zu erwecken. Pandora ist ein Wesen aus der Unterwelt, gefährlich und unwiderstehlich.

Sandy ist fasziniert von Pandora und der Dunkelheit, die Pandora umgibt. In Sandy beginnt etwas zu erwachen, ein Gefühl, das vielleicht schon immer in ihr geschlummert hat. Es beginnt ein Spiel der Verführung, bei dem immer wieder verschwimmt, wer gut und wer böse ist.


Vier Gestalte verführen Sandy, Pandora zu erwecken (Bild: SchwuZ / Pandora's Heart)

Die Inszenierung setzt sich mit der Figur der Pandora auseinander. Pandora wird vom männlichen Blick emanzipiert und entfernt sich von der Geschichte der gefährlichen Weiblichkeit, die dazu führt, die weibliche Lust zu unterdrücken. Mit dem Erzählen eines neuen Pandora-Mythos bricht das Musical mit den Märchen der heteronormativen Gesellschaft.

Die Zuschauer*innen werden herausgefordert, laut zu sein

Die Geschichte bedient sich an typischen Erzählmotiven aus der Popkultur, treibt diese auf die Spitze und setzt sie zu neuen und queeren Narrativen zusammen. "Pandora's Heart" richtet sich an ein Publikum. Denn es ist klar, dass der queere Mythos nur durch das Erzählen von Erinnerungen zum Kult erklärt werden kann. Die Zuschauer*innen werden herausgefordert, laut zu sein, und es wird deutlich, dass diese Geschichte für sie ist.

Tickets sind ab sofort auf schwuz.de erhältlich. Die Tickets ab 19 Euro enthalten am Wochenende auch den Eintritt zur danach folgenden Party im SchwuZ. (cw/pm)

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